Freitag, 17. Februar 2017

Keep it simple
Nutella-Waffeln

Die einfachsten Sachen sind doch manchmal echte Boten von Glücksgefühlen, oder? Gebt mir belgische Waffeln und gebt mir Nutella und ihr könnt euch mich vorstellen wie ich mit den Augen rolle und beides vernasche. Schokoladen-Sauerei nicht ausgeschlossen. Irgendwie immer so, wenn ich auf Nutella treffe. Wenns nur nicht so gut schmecken würde. Also hab ich kurzerhand die beiden miteinander kombiniert. So kann nix mehr daneben gehen und man kann sich überall auf die schokoladigen Waffeln stürzen. Bei so einem gemeinschaftlichen Frühstück in der Arbeit kommt es z.B. ein bisschen blöd rüber, wie wenn man aussieht, als hätte man gerade ein Nutella-Bad genommen :) Aber auch für eine schöne Waffel-Variation an Geburtstagen oder zum Brunch finde ich so fix und fertige Nutella-Waffeln ganz praktisch. Ihr seht schon, egal ob to go oder für was auch immer, so eine Kombi aus guten, altbekannten Naschereien hat ihre Vorteile :) Und was ist schon ein tolles Frühstück ohne Schokolade? ;)







































Nutella - Waffeln
für 8 Stück

70 g Margarine
85 g Zucker
3 Eier
200 ml Milch
ein TL Backpulver
220 g Nutella (hell yeah!)
175 g Mehl










Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Umluft-Bäcker drehen auf 200 Grad.

Nochmal kurz angemerkt: ich verwende Silikon-Backformen für meine Waffeln (gibt es z.B. von Tupperware), ein Waffeleisen bekommt das bestimmt auch hin, wie ihr mit einem Eisen umgehen müsst, wisst ihr dann bestimmt selber.

Margarine & Zucker miteinander verrühren. Eier unterrühren. Nutella dazu und gut unterrühren. Danach die Milch. In der letzten Runde dürfen Mehl & Backpulver rein.

Waffelformen mit kaltem Wasser ausspülen und den Teig gleichmäßig darin verteilen. 15 Minuten backen und danach geduldig noch ein paar Minuten auskühlen lassen. Aber wie sagt man so schön, Vorfreude ist doch die schönste Freude.


Quelle Grundrezept: Tupperware





Wenn ihr jetzt ganz heimlich ein bisschen was von dem Teig probiert habt oder die Schüssel fein säuberlich vom Teig befreit habt, dann wisst ihr was jetzt kommt: NUTELLA HEAVEN HOCH 10 :) In diesem Sinne, habt ein schönes Wochenende











Freitag, 10. Februar 2017

In love with classics
Marmorkuchen deluxe











Wer kennt ihn nicht? Mindestens eine Dame in jeder Familie ist geübte Marmorkuchen-Bäckerin. Zugegeben, es gibt von mal zu mal einen einzigartigen schönen Effekt, wenn man mit der Gabel durch die verschiedenen Teigsorten fährt und so ein Muster in den Teig zaubert. Dabei bleibts heutzutage längst nicht mehr bei der einfachen dunkel/hellen Variante, von ganz bunten Kuchen bis hin zu Matcha-Marmorkuchen gibt es absolut keine Grenzen. Finde ich ja bekanntlich immer gut, wenn man altbewährtes ein bisschen verändert, verbessert oder modernisiert :) Deswegen habe ich das auch mal wieder gemacht. Ich wollte einen Marmorkuchen mit den absolut besten Zutaten, aber doch ganz klassisch. Von Vanillezucker und Kakaopulver hab ich mich deswegen ganz klar abgewendet und dafür echte Zartbitterschokolade und das Mark einer ganzen Vanilleschote in meinen Teig gelassen. Wie man sieht, ist der Schokopart ganz schön dominant und offensichtlich auch schwerer, den der Marmoreffekt hat sich mal einen ganz neuen Weg gesucht. Aber was soll ich dazu noch sagen. Das ist der Weg des einzigartigen. Marmor, Baby ;)




Marmorkuchen deluxe
für eine Kastenform


125 g Zartbitterschokolade
75 g Butter
5 Eier
250 g Zucker
eine Vanilleschote
ein Päckchen Backpulver
250 g Mehl
75 ml Buttermilch (ersatzweise 75 ml  Milch + ein Tropfen Essig)




Backofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Zartbitterschokolade (über dem Wasserbad) schmelzen.

Butter & Zucker gut miteinander verrühren. Eier unterrühren. Vanilleschote komplett auskratzen und das Mark in den Teig geben. Buttermilch dazugeben und unterrühren. Gleiches mit Mehl und Backpulver.

Backform ggf. einfetten und ca. 2/3 des Teiges in die Backform geben. In den restlichen Teig die Schokolade geben und unterrühren. Den dunklen Teig auf den hellen geben und mit einer Gabel 2-3 mal durchfahren, sodass eine Marmorierung entstehen kann.

60 Minuten backen, gut auskühlen und dann aus der Form nehmen.












Ich wünsche euch ein wundervolles, süßes WE!





Samstag, 4. Februar 2017

Eine runde Sache
Blutorangen-Törtchen

Heute gibt's was ganz einfaches für euch. Einfacher geht's echt fast nicht mehr. Aber trotzdem machts ein bisschen was her. Auf dem Bild oben seht ihr einen Blechkuchen. Kein Witz. Gibt ja keine Regeln, wie man so einen Blechkuchen zu schneiden hat. Drum dachte ich mir, dass man so ja ganz schnell kleine Törtchen machen kann. Gesagt, getan. Boden backen, Creme drauf verteilen, Törtchen ausstechen, Orangen zurecht schneiden, drauf legen, fertig. Mal was anderes als ein üblicher Obstkuchen und ich finde, Blutorangen haben sich eindeutig ein Plätzchen im oder auf nem Kuchen verdient, auch wenn jede Blutorange ein bisschen wie russisch Roulette ist (sieht man rot oder sieht man es nicht?) :) 






Blutorangen-Törtchen vom Blech
für ein Backblech


200 g Margarine
200 g Zucker
4 Eier
300 g Mehl
2 TL Backpulver
100 ml Milch + ein Tropfen Essig
eine Prise Salz

200 g geschlagene Sahne
250 g Magerquark
2 Päckchen Vanillezucker

3-4 Blutorangen 




Freitag, 20. Januar 2017

Blueberry - Muffins
für ein kleines Päuschen zwischendurch





Mal wieder ist es Freitag. Das WE naht, aber irgendwie verbinde ich das WE immer mit einer schönen Zeit, ein bisschen mehr Entspannung als unter der Woche und auch einer süßen Schlemmerei. Zugegeben, an anderen Tagen müsste ich eine halbe Nachtschicht einlegen, wenn ich nach der Arbeit & dem üblichen alltäglichen Zeug noch was backen und das Chaos beseitigen müsste. Von den Bildern ganz zu schweigen. Drum fällt meine Backsession meistens aufs WE. Hat auch was mit entspannen zu tun. Erst backen, dann genießen. Einfach ein paar Minuten die Füße hochlegen, dem Alltagsstress entfliehen und nichts tun. Je mehr Stress man unter der Woche hat, desto erholsamer sind solche wertvollen Minuten. Und mal ehrlich, was gibt's besseres als eine Tasse Kaffee & einen Kuchen dazu? Ich liebe es einfach. Wenn dann noch eine Freundin auf einen Plausch vorbei kommt, ist der Moment perfekt. Da soll nochmal einer sagen, Frauen kann man nicht leicht glücklich machen ;)










Blueberry - Muffins
für 12 Stück



250 g Mehl
2 gehäufte TL Backpulver
100 g weiche Butter
150 g Zucker
1 1/2 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
150 ml Buttermilch (ersatzweise 150 ml Milch + ein Tropfen Essig)
200 g Blaubeeren (ich habe tiefgefrorene verwendet, bitte nicht antauen lassen)



Backofen auf 175 Grad vorheizen (Ober-/Unterhitze).


Butter & Zucker gut miteinander verrühren. Eier & Vanillezucker unterrühren. Buttermilch dazu gießen und wieder rühren. Dann dürfen Backpulver und Mehl dazu. Wenn der Teig schön geschmeidig ist, kann er auf die Muffinförmchen verteilt werden. Anschließend drückt ihr in jeden Muffinteig ein paar Beeren hinein. So verteilen sie sich besser, wie wenn wir sie unterheben.


20 Minuten müssen die Muffins in den Ofen und dann könnt ihr euch schon mit der Tasse Kaffee bereit machen.


Auch wenn ich oft Fan von ausgefallenen Rezepten bin und Klassiker bei mir eher selten gebacken werden, finde ich Blueberry-Muffins einfach toll. Super schnell gemacht, lecker & auf jeden Fall ein Päuschen im Alltagsstress wert.





Jetzt werde ich mal ein bisschen überlegen, was ich als nächstes in den Ofen schiebe & wünsche euch ein super tolles, nicht zu kaltes WE mit einem tollen süßen Snack :)












Dienstag, 17. Januar 2017

Winter - Tiramisu mit Chai Latte

Tiramisu. Manche lieben es und manche haben eine Ausrede parat. Die einen rollen genüsslich mit den Augen, die anderen würden lieber schreiend weg rennen. Beides habe ich schon erlebt. Dank meiner besten Freundin weiß ich auch, dass es nichts damit zu tun hat, ob man grundsätzlich Kaffeetrinker ist oder nicht. Espresso ja, Tiramisu nein. Auch jemand mit dem Gegenteil kenne ich. Kaffee - no way, aber Tiramsu - hey, her damit. Wenn man also einen todsicheren Treffer landen will, sollte man entweder wissen, ob die zu beglückenden Personen auch drauf stehen oder eine andere Nachspeise parat haben. Ich persönlich mag Tiramisu ganz gerne, wenn ich nicht grade den Espressoschock meines Lebens bekomme. Da ist bei der Zubereitung ein bisschen Fingerspitzengefühl gefragt, sonst reicht die Koffeeindosis erstmal ne Weile. Und wenn man mal ein bisschen tricksen will - und damit meine ich jetzt nicht irgendwelche Erdbeer-Sahne-Butterkeks - Schichtdesserts, die man dann irgendwie in Erdbeer-Tiramisu umtauft -, kann man den Espresso ja mal gegen etwas jahreszeitgemäßes austauschen. Ich fand die Idee zu Weihnachten wie gerufen und hab einfach mal den Espresso gegen Chai Latte ausgetauscht. Schmeckt schön winterlich & Chai - Fans werden es lieben! 




Chai Latte Tiramisu 
(für 8 Portionen) 


2 Tütchen Aufguß - Chai Latte (gibts in ganz vielen Supermärkten oder Drogerien) 
50 g Puderzucker
2 Eigelb
1 Eiweiß
250 g Mascarpone 
ca. 150 g Löffelbiskuit 
etwas arabisches Kaffeegewürz, alternativ Kakao oder Zimt