Freitag, 20. Januar 2017

Blueberry - Muffins
für ein kleines Päuschen zwischendurch





Mal wieder ist es Freitag. Das WE naht, aber irgendwie verbinde ich das WE immer mit einer schönen Zeit, ein bisschen mehr Entspannung als unter der Woche und auch einer süßen Schlemmerei. Zugegeben, an anderen Tagen müsste ich eine halbe Nachtschicht einlegen, wenn ich nach der Arbeit & dem üblichen alltäglichen Zeug noch was backen und das Chaos beseitigen müsste. Von den Bildern ganz zu schweigen. Drum fällt meine Backsession meistens aufs WE. Hat auch was mit entspannen zu tun. Erst backen, dann genießen. Einfach ein paar Minuten die Füße hochlegen, dem Alltagsstress entfliehen und nichts tun. Je mehr Stress man unter der Woche hat, desto erholsamer sind solche wertvollen Minuten. Und mal ehrlich, was gibt's besseres als eine Tasse Kaffee & einen Kuchen dazu? Ich liebe es einfach. Wenn dann noch eine Freundin auf einen Plausch vorbei kommt, ist der Moment perfekt. Da soll nochmal einer sagen, Frauen kann man nicht leicht glücklich machen ;)










Blueberry - Muffins
für 12 Stück



250 g Mehl
2 gehäufte TL Backpulver
100 g weiche Butter
150 g Zucker
1 1/2 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
150 ml Buttermilch (ersatzweise 150 ml Milch + ein Tropfen Essig)
200 g Blaubeeren (ich habe tiefgefrorene verwendet, bitte nicht antauen lassen)



Backofen auf 175 Grad vorheizen (Ober-/Unterhitze).


Butter & Zucker gut miteinander verrühren. Eier & Vanillezucker unterrühren. Buttermilch dazu gießen und wieder rühren. Dann dürfen Backpulver und Mehl dazu. Wenn der Teig schön geschmeidig ist, kann er auf die Muffinförmchen verteilt werden. Anschließend drückt ihr in jeden Muffinteig ein paar Beeren hinein. So verteilen sie sich besser, wie wenn wir sie unterheben.


20 Minuten müssen die Muffins in den Ofen und dann könnt ihr euch schon mit der Tasse Kaffee bereit machen.


Auch wenn ich oft Fan von ausgefallenen Rezepten bin und Klassiker bei mir eher selten gebacken werden, finde ich Blueberry-Muffins einfach toll. Super schnell gemacht, lecker & auf jeden Fall ein Päuschen im Alltagsstress wert.





Jetzt werde ich mal ein bisschen überlegen, was ich als nächstes in den Ofen schiebe & wünsche euch ein super tolles, nicht zu kaltes WE mit einem tollen süßen Snack :)












Dienstag, 17. Januar 2017

Winter - Tiramisu mit Chai Latte

Tiramisu. Manche lieben es und manche haben eine Ausrede parat. Die einen rollen genüsslich mit den Augen, die anderen würden lieber schreiend weg rennen. Beides habe ich schon erlebt. Dank meiner besten Freundin weiß ich auch, dass es nichts damit zu tun hat, ob man grundsätzlich Kaffeetrinker ist oder nicht. Espresso ja, Tiramisu nein. Auch jemand mit dem Gegenteil kenne ich. Kaffee - no way, aber Tiramsu - hey, her damit. Wenn man also einen todsicheren Treffer landen will, sollte man entweder wissen, ob die zu beglückenden Personen auch drauf stehen oder eine andere Nachspeise parat haben. Ich persönlich mag Tiramisu ganz gerne, wenn ich nicht grade den Espressoschock meines Lebens bekomme. Da ist bei der Zubereitung ein bisschen Fingerspitzengefühl gefragt, sonst reicht die Koffeeindosis erstmal ne Weile. Und wenn man mal ein bisschen tricksen will - und damit meine ich jetzt nicht irgendwelche Erdbeer-Sahne-Butterkeks - Schichtdesserts, die man dann irgendwie in Erdbeer-Tiramisu umtauft -, kann man den Espresso ja mal gegen etwas jahreszeitgemäßes austauschen. Ich fand die Idee zu Weihnachten wie gerufen und hab einfach mal den Espresso gegen Chai Latte ausgetauscht. Schmeckt schön winterlich & Chai - Fans werden es lieben! 




Chai Latte Tiramisu 
(für 8 Portionen) 


2 Tütchen Aufguß - Chai Latte (gibts in ganz vielen Supermärkten oder Drogerien) 
50 g Puderzucker
2 Eigelb
1 Eiweiß
250 g Mascarpone 
ca. 150 g Löffelbiskuit 
etwas arabisches Kaffeegewürz, alternativ Kakao oder Zimt 




Mittwoch, 21. Dezember 2016

Zum Fest der Liebe
Gugelhupf mit Marzipan & Glühweinglasur







Wir schreiben den 21.12.2016 und ich würde sagen, der Countdown läuft. Überall wunderschön romantische Lichter, der Stress steigt an, die Vorbereitungen laufen und so manche von uns überlegen noch, was an Weihnachten aufgetischt wird. Das ist das, was ich an Weihnachten zu schätzen gelernt hab. Zeit mit den Menschen zu verbringen, die einem wichtig sind. Zusammen sitzen, was leckeres essen und wundervolle Stunden miteinander zu teilen. Geschenke? Nebensache. Es ist immer schön, wenn man jemandem eine Freude bereiten und die Freude auch spüren kann. Aber das ist nicht das, worum es mir persönlich geht. Das Fest der Liebe, das beschreibt es irgendwie ganz gut. Diese Liebe blüht in mir auf, wenn ich so einen wundervollen Tag wie den Heilig Abend erlebe. Irgendwie entsteht dann der Wunsch, dass diese gemeinsame, entspannte, glückselige Zeit Alltag wäre....


Bei uns zu Hause ist der 24.12. das Highlight. Der Christbaum ist meistens schon 1-2 Tage zuvor geschmückt, man schläft ein bisschen länger als sonst und freut sich auf den ganzen Tag. Nachmittags wird mit Kaffee & Kuchen das große Fest eingeläutet, danach wird zusammen gekocht und anschließend noch viel mehr genossen. Ein schön gedeckter Tisch und rundherum die Liebsten - was gibt es schöneres?

Damit der Weihnachtskaffee aber nicht "nur" von den Plätzchen beherrscht wird, habe ich mir noch was anderes ausgedacht. Ob ich den Kuchen tatsächlich zu Heilig Abend servieren werde - ich weiß es noch gar nicht. Meine Gedanken waren so versunken in das Menü für den Abend, dass es so weit noch gar nicht gereicht hat. Trotz allem habe ich ihn euch mitgebracht, einen Gugelhupf mit Marzipan & Glühweinglasur. Ich sags euch - das ist vielleicht mal ein Geschmack. Glühweinglasur, der absolute Oberkracher. Wahrscheinlich war das jetzt der längste Vorspann des Jahres, deswegen geht's auch gleich los :)




Gugelhupf mit Marzipan & Glühweinglasur
für eine Gugelhupf-Form

200 g Marzipan (bestenfalls leicht gefroren)
1 Prise Muskat
130 ml Sonnenblumenöl
250 g Zucker
5 Eier
250 g Mehl
100 ml Milch + 1-2 Tropfen Essig (oder ganz einfach Buttermilch)
1 P. Backpulver
1 P. Vanillezucker



180 - 200 g Puderzucker 
etwas Glühwein (kalt) 
ca. 35 g Mandelblättchen








Freitag, 16. Dezember 2016

Neue Lieblinge
Nougat-Mandel-Bällchen

Der Moment, wenn man in etwas hineinbeißt und es sozusagen Liebe auf den ersten Happen ist. So wars bei mir und diesen kleinen Bällchen. Mal wieder wollte ich noch was neues für die Weihnachtszeit backen. Irgendwie ist es jedes Jahr so, dass noch was her muss, was es vorher noch nie gegeben hat. Und jedes Jahr gibt es mindestens ein Rezept, das man mit absolut ruhigem Gewissen das ganze Jahr backen und essen kann, ohne dass jemand superklug die Augenbraue hochzieht und meint, das wär nur was für Weihnachten. So ists nämlich hier. Nougat-Mandel - Creme kann man aufs Brot schmieren, man kanns aber auch in die Kekse mischen. Ultra schnell gebacken, geht sogar heimlich, wenn der Besuch schon ein paar Meter weiter sitzt und man eigentlich nix zum Kaffee da hat. Und das Argument, dass man grade erst was in den Ofen schiebt, damit man noch was w a r m e s zum Kaffee genießen kann, lässt eh jeden dahinschmelzen. Also nix wie ran an die Kugeln - auch als last Minute Idee auf dem Plätzchenteller noch absolut machbar :)







Nougat - Mandel - Bällchen

für ca. 80 Stück


360 g Nougat - Mandel - Creme (z.B. von BelMandel, gibt's im gut sortierten Supermarkt)
2 Eier
300 g Mehl
1 TL Backpulver
etwas Puderzucker zum Bestäuben

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Spitzbuben die zweite

Jeder wird mal erwachsen. So auch meine Spitzbuben. Was ich sonst immer mit fruchtigem Likör beschwipst und mit einer Kirsch-Marzipan - Konfitüre gefüllt habe, hat dieses Jahr mal was anderes abbekommen. Das aus einem einfachen Grund. Letzten Winter hab ich aus einem Berg von Orangen Gelee eingekocht. Absolut genial, kann ich nur weiterempfehlen. Von bitterer Orangenmarmelade bin ich wirklich kein Fan. Aber süß stoß ich das Zeug nicht von der Tischkante. Deswegen musste diesen Winter unbedingt das Gelee in die Plätzchen. Aber mit Kirschwasser oder was ähnlichem wollte ich nicht kombinieren. Also hab ich mir den Whisky geschnappt, Whisky mit Orange fand ich eine ganz gute Kombi. Tatsächlich schmeckt es auch, mal was anderes als sonst. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt ;)







Spitzbuben mit Whisky & Orangengelee

für ca. 30 Stück:

150 g Butter
50 g  Puderzucker & ein wenig zum Bestäuben
1 P. Vanillezucker
1 Ei
1 TL Whisky
150 g gemahlene Haselnüsse
150 g Mehl
1 TL ungesüßtes Kakaopulver
etwas Zimt- und Nelkenpulver
150 - 200 g Orangengelee oder nach Wunsch Orangenmarmelade