Freitag, 19. Dezember 2014

Winterliebe
Punschstrudel mit Zimt-Eis


 

Seid ihr auch schon im Weihnachts-Nachspeisen-Rausch? Ich schon und das im allerhöchsten Grad! Ein Glück, dass man für jeden Weihnachtstag ein Dessert auf die Startbahn jagen kann. Undenkbar, wenn man sich für nur einen süßen Gang entscheiden müsste. Mein Brainstorming läuft schon etwas länger und ja, zugegeben, ich träume noch schwer unserem ober-köstlichen Dessert vom letzten Jahr hinterher. Lebkuchen - Panna Cotta mit heißen Himbeeren. Das sagt wohl alles ;) Für dieses Jahr wollte ich mich mal an einem winterlichen Strudel versuchen und zusätzlich noch Zimteis selber machen. Beides habe ich vergangenes Wochenende getan und bin zufrieden. Das kann so an den Start gehen! Weihnachten, wir kommen.











 
 
 
Punschstrudel mit Zimteis

(ein Strudel mit ca. 6-8 Kugeln Eis)
 


 
eine Packung Blätterteig aus dem Kühlregal

ein Glas Sauerkirschen (ca. 400g)

1 TL Zimt

etwas Vanillemark

1 Messerspitze gemahlener Anis

2 Messerspitzen gemahlene Nelken

½ Packung Vanillepuddingpulver

1 EL Vanillezucker (möglichst selbstgemacht)

ggf. etwas Puderzucker zum Bestäuben

 

 

1 Ei

1 Eigelb

4 TL Zimt

200 ml geschlagene Sahne

2 - 3 EL Puderzucker

1 EL Vanillezucker (möglichst selbstgemacht)
 
 

  

Die Sauerkirschen samt Saft in einen kleinen Topf geben. Zimt, Vanillemark, Anis und Nelken dazu geben und ein wenig aufkochen. Das Vanillepuddingpulver mit etwas stillem Wasser anrühren und dann unter die Kirschen rühren. Etwas auskühlen lassen.

 

Den Backofen auf 200 Grad (Ober-und Unterhitze) vorheizen. Den Blätterteig ausbreiten. Ich habe dann auf ca. 1/3 der länglichen Seite (direkt im linken Drittel) die Kirschen samt Pudding gegeben. Jetzt den Blätterteig samt dem Papier nehmen und einmal zur Mitte falten, den restlichen Teig dann darüberlegen  und etwas festdrücken(Papier natürlich nicht mit einarbeiten, es soll nur als Falthilfe dienen).  Wer es einfacher halten möchte, kann die Füllung natürlich auch einfach in die Mitte geben und dann mit dem Blätterteig zuklappen. Die beiden Enden einfach etwas zusammenpressen und unter den Strudel schieben, eingeschnitten habe ich ihn nicht. Den Strudel auf ein Backblech befördern, mit dem Vanillezucker bestreuen und auf mittlerer Schiene 45 Minuten backen.

 







Für das Eis Zimt, Vanillezucker, Ei und Eigelb in einer Schüssel gut verrühren. Die geschlagene Sahne sowie den Puderzucker dazugeben und ruhig 2-3 Minuten gut rühren. Darf ruhig mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer auf niedriger Stufe gerührt werden. Ansonsten lieber den Schneebesen verwenden. Dann gebt ihr die Masse in eine gefriergeeignete Dose und stellt sie ins Gefrierfach. Nach 30 Minuten nochmal für ca. eine Minute umrühren, das gleiche Spiel nochmal nach einer Stunde.

 

Nach einigen Stunden ist das Eis dann gefroren und kann zusammen mit dem Punsch-Strudel serviert und mit etwas Puderzucker bestäubt werden. Das Eis am besten 5-10 Minuten vor dem anrichten aus dem Gefrierfach nehmen.


Strudelrezept: Teigfabrik,
Quelle Eisrezept (mit kleinen Änderungen durch die Teigfabrik): http://maedchenmitherz.de/2013/09/08/katjas-eisabenteuer-mir-ist-das-egal-ich-mach-zimt-eis/



 



Jetzt ist es also wirklich nicht mehr weit bis Weihnachten und damit bis zu den wohl sündigsten Tagen des ganzen Jahres. Ich bin mir sicher, ihr freut euch mindestens genauso wie ich darauf. Auch wenn es noch ein paar Tage hin sind und meine Nachspeisen-Kreationen schon grob feststehen, kann es natürlich  immer noch sein, dass ich einen super-spontanen Einfall umsetze (vorausgesetzt, ich habe alle Zutaten im Haus) ;)
 







 
 

Habt es schön!
 
Angelina

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Das Schokoladenbrot
Damit kriegt ihr alle rum!

 





Wir schreiben den 17. Dezember 2014. In einer Woche ist Heilig Abend. Zeit für den Klassiker schlechthin in meiner Familie. Jahr für Jahr ist die Ungeduld unendlich, bis meine Mama diese Leckerei für uns zubereitet. Klar, dass so ein traditionelles Gebäck auch unbedingt von ihr gebacken werden muss. Es ist auch jedes Mal das selbe, es kann nicht genug davon geben. Denn in der Weihnachtszeit sind hier alle dermaßen wild darauf, dass regelmäßig kurz nach dem Backen schon wieder gähnende Leere in der Plätzchendose herrscht. Es ist unglaublich saftig, nussig und schokoladig. Klein, fein, soft, verlockend und macht tatsächlich beinahe süchtig - das Schokoladenbrot. Damit kriegt ihr sie ALLE, das versprech ich euch ;)







Schokoladenbrot


(für 1 Backblech)


250 g Margarine
250 g Zucker
6 Eier
250 geriebene Blockschokolade (auf keinen Fall Schokoraspel o.ä. verwenden)
250 g gemahlene Mandeln
100 g Mehl
Schokoladenkuvertüre


Samstag, 13. Dezember 2014

Besser spät als nie Tiramisu-Sternchen







Ja, ich weiß. Wahrscheinlich habt ihr eure Plätzchenvorräte schon zur Hälfte wieder vernascht, bis ich hier mal mit einem Rezept um die Ecke komme. Aber genau das könnte doch auch wieder ein Vorteil sein. Denn dann hättet ihr in den Döschen wieder Platz für neues, oder nicht? Ich muss zugeben, dass diese Sternchen schon vor ein paar Wochen gebacken wurden. Die Geschmackstester waren auch schon im Einsatz und das Rezept wurde abgesegnet. Ein absolutes Träumchen für alle Liebhaber der weißen Schokolade. 





Tiramisu-Sterne 
(für ca. 40 Stück) 

100 g Kaffee - Sahne - Schokolade 
250 g Butter (zimmerwarm)
100 g Zucker 
1 Eigelb 
2 El Amaretto-Likör 
300 g Mehl 
50 g weiße Schokolade 
50 g Puderzucker 
1 EL Mascarpone 
50 g Kakaopulver 


und eine Prise Geduld. 


Los gehts mit der Schokolade. Einmal grob hacken und über dem Wasserbad schmelzen. 200 g Butter, Zucker und Eigelb verquirlen. Die Schokolade und das Mehl dazu geben und alles verkneten. Den Teig in etwas Frischhaltefolie einwickeln und 60 Minuten kühlen. 


Danach den Teig aufteilen (in 2 oder 4 Teile, je nachdem wie viel Platz ihr zum Ausrollen habt) und zwischen zwei Lagen Backpapier ca. 4 mm dick ausrollen und dann pro Blech bei 175 Grad 10 Minuten backen. 

Für die Füllung die weiße Schokolade ebenfalls grob hacken und schmelzen. Die restliche Butter mit dem Puderzucker schaumig schlagen. Die Mascarpone und die flüssige Schokolade unterrühren. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen -falls ihr die Plätzchen bestreichen wollt, dann eben in der Schüssel lassen - und eine Stunde kalt stellen. Die Hälfte der Kekse mit der Füllung bestreichen. Je sternförmiger ihr die Creme verteilt, desto hübscher sehen die Plätzchen später aus. Auf die Creme dann ein Kekschen als Deckel auflegen. Mit Kakaopulver bestäuben, wer möchte, kann noch ganz fein ein bisschen Puderzucker darüber rieseln lassen. 


Quelle: Die neue Frau - die schönsten Backrezepte, Ausgabe 4/2011 -- mit Änderungen durch die Teigfabrik






Morgen ist schon der 3. Advent und deswegen werde ich mich jetzt mal den Nachspeisen für die kommenden Festtage widmen. Ihr wisst ja, das übliche Problem. Zu wenig Feste für zu viele Ideen ;) 


In diesem Sinne, 

enjoy the little things! 

Angelina :) 




Samstag, 6. Dezember 2014

Leise rieselt der Puderzucker...
Mini - Stollen






Zeit für Nachschub auf dem Plätzchenteller. Da ich mich in der vergangenen Weihnachtssaison mehr als genug an Plätzchen ausgetobt habe, war es jetzt allerhöchste Zeit, mal Stollenkonfekt zu backen. Wenn ich Mini-Stollen sehe, ist es um mich geschehen. Also habe ich die große weite Blogger-Welt nach Rezepten durchwühlt und bin fündig geworden. Nachgebacken, verkostet und eindeutig zufrieden mit dem Ergebnis. Allerdings gibt es einen Haken (wie immer eben, wenn manches fast zu schön ist um wahr zu sein). Und zwar kann man diese Mini- Stollen KEINESFALLS unbeaufsichtigt zurücklassen, denn dann ist nichts mehr übrig, wenn man wieder kommt! Ich spreche aus Erfahrung. Das einzige, was mir übrig gelassen wurde, war der Puderzucker auf dem Backpapier..... 










Stollenkonfekt alias überlebensgefährdete Mini-Stollen 
(für ein Blech) 


100 g Butter 
70 g Zucker 
175 g Quark 
Orangenschalenabrieb von ca. 1/2 unbehandelten Orange
300 g Mehl 
1/2 Päckchen Backpulver (8 g)
40 g Rosinen 
50 g Cranberries (ersatzweise Rosinen) 
40 g gemahlene Mandeln 
70 g Marzipan 
etwas Vanillemark 
100 g Puderzucker 


Sonntag, 30. November 2014

Vom Spekulatius - Gugelhupf und
dem weihnachtlichen Sweet Table

Ich liebe Sweet Tables. Bekanntlich neige ich dann auch ganz gerne mal dazu, es zu übertreiben. Man könnte sich doch einfach mal nur von Süßem ernähren und sooo vieles servieren, wozu schon lange Bilder im Kopf herumschwirren. So fällt es dann jedes Mal wieder schwer, sich auf eine einigermaßen überschaubare Anzahl an Köstlichkeiten zu beschränken. Eigentlich ist meine Sweet - Table - Saison auch eher der Sommer. Aber auch die kältere Jahreszeit hat mal einen derartigen Empfang verdient. Auch hier wieder: die Qual der Wahl. Wenn man sich auf 1-2 Dinge beschränken muss, für was entscheidet man sich dann? Wer macht das Rennen zwischen all den Ideen? Ein weihnachtlicher Cheesecake klingt verlockend oder sollen es doch niedliche, mundgerechte Häppchen werden? Tina von Tinas Tausendschön hat zur Fotosession eingeladen (ich muss mich hier jetzt mal als absoluter Fan outen, ich LIEBE ihre Fotos) und nach langem überlegen haben Mini- Bratapfel - Pies und ein Spekulatius-Gugelhupf das Rennen gemacht. Beides lässt sich nämlich perfekt vorbereiten und überlebt auch längere und sogar ruckelige Fahrten. Und im Notfall kann man sogar etwas von den Pies naschen, ohne dass es jemand bemerkt ;) 


Genug geredet, ich will euch nicht länger auf die Folter spannen, Vorhang auf für diesen wundervollen Sweet Table: 








Sieht das nicht zauberhaft aus? Ein ganzer Tisch voller weihnachtlicher Leckereien! Wir haben es uns in unserer kleinen Runde richtig schmecken lassen. Nach einem Begrüßungs-Prosecco haben wir uns aus Tinas toller Auswahl an Dekoelementen etwas ausgesucht und losgeknipst. Ein kleiner Zwischenstop bei einem Antikhändler war auch noch drin und so haben wir uns alle Hals über Kopf in das ein oder andere Schätzchen verschossen und uns so mit ein paar absoluten Prachtstücken ausgestattet. Nach der zweiten Fotosession bis in die Dunkelheit haben wir den Abend zwischen all unseren süßen "Models" ausklingen lassen. Ein rundum toller Tag mit herrlichen Ergebnissen. Schaut auch bei den anderen Mädels vorbei, es können sich alle Blogs wirklich sehen lassen und jede einzelne Leckerei hat den Geschmackstest bestanden ;) 







Damit ihr auch wisst, mit wem ihr es zu tun habt, von links oben nach rechts unten: 

♥ ein wundervoll farbenfroher Pistazien Layer Cake von Tina alias Tinas Tausendschön 
Mini-Bratapfel - Pies von mir
♥ Vegane Plätzchen von Tanja von ihana.eu
Brunkager (dänische Lebkuchen) von Katharina, bekannt als Bloggerin von Wienerbroed 
Bratapfel - Macarons, ebenfalls von Wienerbroed 
♥ Spekulatius - Cakepops von der lieben Oli von Puhlskitchen 
♥ ein Spekulatius - Gugelhupf, ebenfalls von mir, Rezept findet ihr weiter unten im Beitrag 
und zum krönenden Abschluss
♥ Zimtwaffeln, auch von Puhlskitchen

 

Jetzt fackel ich aber nicht mehr lange, ran an die Rührschüsseln und los gehts! 








Spekulatius - Gugelhupf 

130 ml Sonnenblumenöl
250 g Zucker
5 Eier
250 g Mehl
100 ml Milch + 1-2 Tropfen Essig (oder ganz einfach Buttermilch)
1 P. Backpulver 
eine großzügige Prise Zimt 

1 P. Vanillezucker 
1 gehäufter TL Spekulatius-Gewürz 

100 g Zartbitter-Kuvetüre 
2-3 Spekulatius-Kekse 


Den Backofen auf 160 Grad vorheizen (Ober-und Unterhitze). 

Freitag, 28. November 2014

In der Weihnachtsbäckerei....
Mini - Bratapfel-Pies


 



Es ist schon wieder soweit. In weniger als einem Monat ist Weihnachten. Also allerhöchste Zeit, die Weihnachtsbäckerei einzuläuten und mit einem Brainstorming zu beginnen. Natürlich fange ich nicht heute erst damit an, sondern habe schon ein paar winterliche Kandidaten aus meinem Backofen hervor gelockt und in ein Blitzlichtgewitter gedrängt. Nachdem letztes Jahr mein Bratapfel-Cupcake schon von einigen von euch nachgebacken wurde, konnte ich zu einer Bratapfel-Wiederholung nicht nein sagen und habe mich für etwas kleines,  niedliches entschieden. Apfel, Zimt, Rosinen, Mandeln und Marzipan spielen hier die Hauptrolle und verstecken sich in einem zimtigen Teigmantel. Der erste Advent kann also kommen... 








Mini - Bratapfel - Pies 
(für 24 Stück) 


200 g Mehl
50 g Zucker
1 TL Zimt 
100 g Butter
1 Ei 
2-4 EL Sahne 



2-3 kleine Äpfel  
etwas Zitronensaft 
25 g gehackte Rosinen
25 g gehackte Mandeln
30 g Zucker 
1 TL Zimt 
50 g Marzipan 


etwas geschmacksneutrales Öl 
1 Eigelb 

Donnerstag, 27. November 2014

Ein Nusszopf zum Verlieben

Ich habe noch nicht ein Wort geschrieben und mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen. Nachdem ich mich hier schon am Mohnzopf versucht habe, ist jetzt ein Klassiker in meiner Versuchsküche gelandet. Endlich kann es selbstgebackenen Nusszopf geben, bis der Arzt kommt. Denn ich bin nun im Besitz eines absolut einfachen und wahnsinnig leckeren Rezeptes. Superfluffiger Zopf, gefüllt mit saftigen Nüssen, umhüllt von einer Glasur mit dem gewissen Etwas. Ok, es ist schon wieder eine hochprozentige Zutat :) Jetzt wird sich die ein oder andere Dame fragen, wieso ich denn ausgerechnet Whiskey in die Glasur gekippt habe. Das kann ich euch sagen. Dieser Zopf ist der zweite Part der Whiskey-Liebhaber-Geburtstags-Bäckerei und da Nüsse und Whiskey bekanntlich sehr gut harmonieren, musste diese Kombi einfach sein. Allerdings hat die Note so gut zum Nusszopf gepasst, dass ich die Glasur vielleicht in Zukunft immer so verfeinern werde - Männergeburtstag hin oder her ;) 








Nusszopf mit Whiskey-Glasur 
(ergibt zwei große Zöpfe)
für den Hefeteig:
500 g Mehl 100 g Butter
80g + 1 TL Zucker
1 Ei
1 Würfel frische Hefe
125 ml Milch 
etwas Bio-Zitronenschalenabrieb 

für die Nussfüllung: 

200 g gemahlene Haselnüsse 
1/2 TL Zimt 
80 g Zucker
100 g  Butter
2-3 EL Whiskey (ersatzweise 1 Ei) -> dient zur Bindung 

ansonsten:
etwas Whiskey
Puderzucker
1 Eigelb
etwas Milch  




Samstag, 22. November 2014

Schokoladiges Geschenk
Kaffee - Pralinen

Es ist mal an der Zeit für einen Beitrag zum Thema "Geschenke aus der Küche". Auch wenn ich öfter backe und verschenke, sind Süßigkeiten, die nicht aus dem Ofen kommen, eher eine Seltenheit. Manchmal muss man aber einfach gut vorbereiten können und das Präsent muss haltbar sein. Pralinen sind hierfür keine schlechte Lösung. Schnell gemacht und es kommt was nettes dabei raus. Toll verpacken kann man sie auch noch. 

Ob als kleiner Willkommensgruß, wenn man Gäste empfängt oder die volle Dröhnung als Mitbringsel oder kleines Geschenk. Schokolade geht immer, in hübscher Optik sowieso. 





Kaffee - Pralinen
für ca. 30 Stück 


300 g Zartbitterschokolade 
100 g weiße Schokolade 
8 TL lösliches Kaffeepulver 

Hilfsmittel: Pralinenform oder geeignete Silikonform



Donnerstag, 20. November 2014

Runde 2 der Männerrezepte
Whiskey - Donuts

Was soll ich sagen? Wie auch letztes Jahr im Oktober stand wieder der Geburtstag eines Whiskey-Liebhabers an. Und weil ich ja bekanntlich gerne in den liebsten Geschmacksrichtungen des Beschenkten backe, habe ich also zur Flasche gegriffen und eine Donut - Fantasie Wirklichkeit werden lassen. Zugegeben, Whiskey ist eine tolle Zutat beim Backen und deswegen hab ich es dieses mal gleich doppelt krachen lassen und zwei neue Rezepte kreiert. Eines davon gibt es heute. Donuts für Männer. Mit kräftigem Schuss und einer etwas wild gewordenen Schokoladenglasur. 









Whiskey-Donuts 
für 12 Stück 

2 Eier 
30 ml Öl 
175 g Zucker
80 ml Milch 
80 ml Whiskey 
1 TL ungesüßter Kakao
50 g gemahlene Mandeln
150 g Mehl 
etwas Zimt 
1 TL Backpulver 

75 g Zartbitterkuvertüre 





Freitag, 31. Oktober 2014

Kindheitserinnerungen
Zauberhaftes Schneewittchen

Kennt ihr das? Ihr würdet gerne etwas bestellen, aber kein Onlineshop dieser Welt vertreibt es, kein Geschäft kann euch damit dienen. Mein Wunschprodukt ist eigentlich etwas ganz simples, aber eben auch sehr kostbares. Es ist die ZEIT. Aus so einer Not heraus ist auch der heutige Süßkram entstanden. Ein vollgepackter Tag, aber irgendwo muss man doch Platz für eine kleine Köstlichkeit finden. Bei mir hat es heute ganz einfach an der Zeit für die Zubereitung gefehlt. Da ich aber so Lust auf was süßes hatte, musste was her, das wenig Arbeit (und natüüürlich im besten Fall auch noch wenig Dreck) macht. Und weil ich mir schon seit längerem einen Schneewittchenkuchen eingebildet habe, habe ich das Schneewittchen kurzerhand in ein Glas gequetscht. Liebevoll natürlich ;) 







Meine Mama hat früher oft den Schneewittchenkuchen gebacken. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als sie eines Tages den Boden aus dem Ofen geholt und dann bemerkt hat, dass sie die Kirschen vergessen hatte. Sie hat dann geseufzt, weil sie nochmal anfangen musste. Ich habe mich aber umso mehr gefreut, denn ich durfte den Boden dann vernaschen. Daran muss ich bis heute noch oft zurück denken. 









Schneewittchen-Kuchen im Glas 
(für 3 fortgeschrittene Kuchenvernichter oder 6 Anfänger) 

150 g Schokoladenkuchen 
500 g Magerquark 
175 g gefrorene Kirschen 
1 P. Vanillezucker 
3 EL Zucker 
etwas Zimt 

optional: roter Tortenguss (habe mich dagegen entschieden)

Sonntag, 26. Oktober 2014

Es spukt in der Teigfabrik...
bunter Geister - Kuchen

Bald ist schon wieder Halloween. Ich liebe es ja, mich zu verkleiden, vor allem an Halloween. Die gruselige und düstere Atmosphäre finde ich irgendwie spannend. Deswegen habe ich schon einige Halloween-Verkleidungen durch. Hexe, Unfallopfer und letztes Jahr habe ich mich als Skelett geschminkt. Das war schon ziemlich düster. Als ich dann auf dem Weg zur Halloweenparty war, hat an einer Ampel ein kleines Mädchen zufällig zu mir hergesehen. Ich hatte natürlich überhaupt nicht daran gedacht, dass sich kleine Kinder vielleicht vor mir fürchten könnten. Aber es kam ganz anders. Das Mädchen blieb stehen, strahlte über das ganze Gesicht und hat mir ganz aufgeregt zugewunken. Da wird es auch einem Skelett ganz schön warm ums Herz - haha. 

Letztes Jahr habe ich euch ein paar Cupcakes präsentiert, aber heute musste was schnelles her. Viel Zeit zum verzieren blieb heute nicht, aber ein bisschen Gruselfaktor muss natürlich schon sein.... ;) 



Bunter Halloween - Gugelhupf 



250 ml Sonnenblumenöl
250 g Zucker
5 Eier
250 g Mehl
100 ml Milch
1 P. Backpulver
3 TL Zimt 
1 P. Vanillezucker 

Lebensmittelfarben nach eurem Geschmack (bei mir rot, orange & lila) - ich empfehle Gelfarben 

Farblich passende Sprinkles 
Farbige Candy Melts, ersatzweise Zartbitterkuvertüre 


Optional: 
Fondant für die Deko oder gekaufte Dekoelemente 


 


Mittwoch, 22. Oktober 2014

Saftiger Mohnzopf
mit Marzipan und Cranberries

Seit einer gefühlten Ewigkeit war ich auf der Suche nach dem perfekten Nusszopf-Rezept. Ein paar vermeintliche suuuper-Rezepte habe ich auch schon auf Herz und Nieren getestet und es sind alle durchgefallen. Ausnahmslos. Mal hat der Teig nicht gepasst, mal ist es an der Füllung gescheitert. Wer möchte schon einen trockenen Nusszopf? Meine Variante sollte eher an den meines Lieblings-Nusszopfbäckers rankommen, der leider vor kurzem seine Pforten geschlossen hat. Es gab also keinen passenderen Zeitpunkt, als wieder einmal dieses Projekt in Angriff zu nehmen. Plötzlich ist mir ein wahnsinnig lecker aussehender Nusszopf auf Instagram ins Auge gesprungen. Nach ein paar Tagen habe ich das Rezept getestet und weil ich für ein wenig später schon einen Nusszopf geplant hatte, musste eine etwas andere Füllung her. Entstanden ist ein grandioser Zopf, saftig durch und durch, der von allen Testessern nur so verschlungen und gelobt wurde. Wiederholungs-Backen garantiert!






Mohnzopf mit Marzipan & Cranberries
(ergibt zwei große Zöpfe)


für den Hefeteig:

500 g Mehl
100 g Butter
80g + 1 TL Zucker

1 Ei
1 Würfel frische Hefe

125 ml Milch
etwas Bio-Zitronenschalenabrieb 

für die Mohnfüllung:
125 g gemahlener Mohn
60 ml heiße Milch
25 g weiche Butter
30 - 50 g Zucker (nach Geschmack)  


50 g Marzipan (fein geschnitten oder geraspelt)
50 g klein gehackte Cranberries 

Sonntag, 19. Oktober 2014

Herbst-Liebe
Apfel - Käsekuchen Tarte



 


Die Tage werden kürzer, die Blätter verfärben sich, man könnte an so manchem Tag schon die Stiefelchen aus dem Schrank hervor holen und auch das Gebäck verabschiedet sich ein wenig von der wärmeren Jahreszeit. Schluss mit den Sommerbeeren, jetzt ist die Zeit der Äpfel gekommen. Gesegnet von vielen Apfelbäumen im Freundeskreis haben es die besten Exemplare, die ich bekommen konnte, in kleine Tartes geschafft. Etwas Zimt dazu und schon kann ich mich dann mit dem trüberen Wetter anfreunden :)








Apfel - Käsekuchen- Tartes 
(für 4 kleine oder 1 große Tarte) 


Für den Boden:

200 g Mehl 
50 g Zucker
1 TL Zimt
100 g weiche Butter 
1 Ei 
2-4 EL Sahne 
Hülsenfrüchte zum Blindbacken


Für den Belag:

2-3 Äpfel (je nach Größe)
2 Eier
60 g Zucker 
etwas Vanillemark 
100 g Sahne 
250 g Quark
2 EL Speisestärke 
1 TL Zimt

Montag, 6. Oktober 2014

Oreo - Waffeltorte
mit heißen Himbeeren

Es war einmal ein kleines Mädchen, das unglaublich gerne belgische Waffeln aß. Dieses kleine Mädchen bin ich und auch heute fange ich noch an zu träumen, wenn die berühmten voluminösen Waffeln in meinem Sichtfeld aufkreuzen. Sofort beginnt wieder das Kopfkino. Unmengen an Fantasien, was die Waffeln noch mehr versüßen könnte, schießen mir dann durch den Kopf. Blöd nur, wenn man kein Waffeleisen besitzt, das genau diese kleinen Träumchen wahr werden lassen könnte. Vor ein paar Wochen habe ich also dem Spuk ein Ende gesetzt und mich ausgestattet. Jetzt kann es also auch noch Waffeln regnen. In allen Variantionen und Geschmacksrichtungen und jederzeit, wann immer mein kleines Bäckerherzchen es begehrt...... :) 


Für die Premiere hab ich´s gleich mal krachen lassen. Waffeln + ein bisschen was, was mir lieb ist, alles ein bisschen hochgestapelt. Recht schnell taucht der heißgeliebte all-time-favourite Oreo auf, dazu ein bisschen Pudding, heiße Himbeeren und ich bin in love. 






Oreo - Waffeltörtchen mit heißen Himbeeren 
(für 2 Törtchen á 4 Waffeln) 


3 Eier 
100 g Zucker 
1 Prise Salz 
200 ml Milch 
175 g Mehl
1 TL Backpulver 
90 g flüssige Butter 
1 gehäufter EL ungesüßter Kakao 
10 Oreo Kekse 

2 Päckchen Vanillepuddingpulver + Zutaten für die Zubereitung 

200 g gefrorene Himbeeren + etwas Zucker 
eine Hand voll frische Himbeeren für die Deko / ersatzweise gefrorene Himbeeren 
etwas Zartbitterschokolade 


Donnerstag, 2. Oktober 2014

Cake for one
Zwetschgen-Brownie

In meiner absoluten Zwetschgenmania vor ein paar Wochen wollte ich unbedingt einen kleinen, feinen Kuchen NUR FÜR M I C H. Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich hatte dieses mal wirklich keine Lust zu teilen, sondern wollte mich mit einer kleinen Auflaufform gemütlich auf die Couch schmeißen und alles allein vernichten. Eigentlich wollte ich diesen one-man-cake auch gar nicht verbloggen, aber auf instagram hat mein Mini-Kuchen genug Begeisterung ausgelöst, dass er auch einen Platz auf dem Blog bekommt. Dementsprechend unvorbereitet habe ich leider auch nur ein einziges Foto für euch (so mancher Castingkandidat wäre froh drum hehe).

Legt euch schon mal eine warme Decke zurecht, denn gleich geht´s auf die Couch - mit göttlicher Begleitung ;) 





Zwetschgen - Brownie 

15 g zimmerwarme Butter 
1 Ei 
2 EL Zucker 
2 EL Mehl 
50 g Zartbitterschokolade 
1 geh. TL Kakao
4-6 Zwetschgen, je nach Größe 
eine Prise Zimt 
etwas Puderzucker 
 

und eine kleine Auflaufform, ca. 15 x 10 cm


Backofen auf 200 Grad vorheizen. 

Schokolade hacken. Butter und Zucker vermischen. Ei unterrühren. Mehl, Zimt und Kakao unterrühren, danach die Schokoladenstücke.

Form einfetten, falls notwendig. Teig in die Form geben und halbierte und entkernte Zwetschgenhälften hineindrücken. 

Ab in den Ofen damit und 15 - 20 Minuten backen. 

Mit etwas Puderzucker bestäuben und los naschen :) 



Enjoy the little things (heute im wahrsten Sinne des Wortes) 
& grüßt mir euren schokoladigen Freund, 

Angelina


 

Montag, 29. September 2014

Franzbrötchen goes Apfelzeit

Es ist schon Jahre her, da habe ich dieses Rezept in einer Zeitschrift entdeckt und seitdem kann ich mich nicht mehr davon trennen. Knusprige Teilchen, gefüllt mit saftigen Apfelstückchen, aufgepeppt mit Zimt & Zucker.... mhmmm, da geht mir das Herz auf. Im Norden recht bekannt, im Süden sehr selten zu bekommen: das Franzbrötchen. Und was es nicht gibt, das muss man sich eben selbst verschaffen. Ganz einfach. 






Diese Franzbrötchen sind ein echtes Highlight, denn sie passen perfekt in jede Situation. Diese Bilder sind ungelogen ein paar Sekunden bevor eine ganz liebe Freundin zum Frühstück gekommen ist, entstanden. Ich wollte ein bisschen was süßes mit auf dem Frühstückstisch präsentieren, das noch schön warm ist wenns los geht und nicht noch die Küche in ein Schlachtfeld verwandelt. 



Bereit? Dann los: 
 



Apfel-Franzbrötchen

(für ca. 8 Stück)

2 Rollen Blätterteig aus dem Kühlregal 
1,5  - 2 Äpfel 
60 g Butter 
6 EL Zucker 
1 TL Zimt