Sonntag, 20. Juli 2014

Eiskaffee im Gugelhupf mit
Karamellsoße und Knuspereffekt


Was macht den Sommer eigentlich aus? Ich persönlich denke an Sonne, Ausflüge an den See, Eis, Wassermelonen, luftige Kleider, lange & warme Sommerabende, aber auch an Eiskaffee. Ein erfrischendes Highlight und eine willkommene Abwechslung neben den altbekannten Durstlöschern. Ich trinke meinen Eiskaffee am liebsten wortwörtlich eiskalt, nämlich aus einem Glas voller Eis, aufgefüllt mit Milch und einem kräftigen Schuss Espresso und vielleicht einem kleinen Schuss Sirup. Das gute daran ist, dass sich dieses Sommerfeeling relativ einfach und gut in einen Kuchen packen lässt. Für einen sommerlichen Kuchen muss man also nicht einmal kuchentaugliches Obst zu Hause haben oder (wie bei einem selbstgemachten Eis) stundenlang vor dem Gefrierfach harren, bis man endlich losnaschen darf. Der Kaffee landet im Kuchen, für ein bisschen zusätzliches Aroma sorgt eine absolut göttliche Karamellsoße und obendrauf knuspert es auch noch. Dazu eine Kugel Vanilleeis und der Tag ist perfekt....






Eiskaffee-Gugelhupf mit Karamellsoße 


für den Kuchenteig: 

250 ml Sonnenblumenöl   
250 g Zucker  
5 Eier
150 ml kalter, fertig zubereiteter Espresso

100 ml Milch 
1 P. Backpulver   
etwas Vanilleextrakt 
280 g Mehl


für die Karamellsoße: 

30 g Zucker 
100 g Sahne 
1 gehäufter EL Haselnusskrokant 
eine Hand voll Popcorn (optional) 


zum Servieren: 
Vanilleeis (Menge nach Belieben) 



Eier und Zucker schaumig aufschlagen. Öl dazu geben und unterrühren. Espresso und Milch zusammen gießen und ebenfalls unterrühren. Mehl, Vanilleextrakt und Backpulver dazu und alles zu einem geschmeidigen Teig vermengen. Teig in eine Gugelhupfform gießen (einfetten bzw. kalt ausspülen - je nach Backform - nicht vergessen) und bei 160 Grad ca. 50 Minuten backen, ggf. etwas länger. 

Donnerstag, 17. Juli 2014

healthy Donuts
zuckerfrei & glutenfrei

Heute gibt es eine absolute Teigfabrik  - Weltpremiere! Ein Rezept OHNE Zucker, OHNE Butter und OHNE Mehl. Dass ich das noch erleben werde, hätte ich selber nicht gedacht. Mich haben schon öfter sportbegeisterte Freunde angesprochen, ob man dies oder das nicht etwas sportlerfreundlicher backen könnte. Bisher habe ich das immer etwas belächelt, denn ich finde, beim Kuchen werden keine Kalorien gespart. Trotz allem kommen wir vielleicht alle mal an dem Punkt an, an dem wir noch das ein oder andere Gramm für unsere Sommerfigur verlieren möchten, aber keineswegs eine wochenlange Törtchen-Abstinenz ertragen könnten (ich zeige hier ganz klar auf mich selber). Der einfachere Anlass wäre, dass wir einfach nur Kindern einen möglichst gesunden Kuchen anbieten möchten. Es ist vielleicht nicht das Backwerk eures Lebens, aber die gesunden Zutaten reißen es wieder raus ;) 






Ich persönlich liebe Donuts. Am liebsten mit Vanillepudding gefüllt. Einfach spitze, aber die Zutaten sind hier wohl das kleinste Problem. An das frittieren der kleinen Kringelchen mag so manch einer gar nicht denken. Das fällt heute flach. Denn diese Donuts werden in einer Donut-Backform ganz normal im Backofen gebacken. Wer keine Donutform hat, kann natürlich auch einfach eine kleinere Kuchen- oder Auflaufform oder eben eine Muffinform verwenden und etwas flacher befüllen. 



healthy Donuts 

(Banane - Kokos - Heidelbeere) 

für 12 Stück: 


2 Bananen 
2 Eier 
2 EL Kokosflocken 
2 EL Haferflocken 
2 EL fettarmer Naturjoghurt 
ca. 100 g Heidelbeeren (TK oder frisch) 
Mandelsplitter nach Belieben 
für Backformen die eingefettet werden müssen: natives Kokosöl (bekommt man in jeder gut sortierten Bio-Abteilung) 



Montag, 14. Juli 2014

Erfrischendes Fingerfood
Citrus Rosmarin Gugl

Manchmal muss man mit den Zutaten arbeiten, die sich zu Hause gerade finden lassen. Auch wenn es dank meines riesen Vorrats an nichts fehlt, darf es trotzdem mal was - mehr oder weniger - klassisches sein. Also mussten die Zitronen dran glauben, denn ich hatte Lust auf Zitronenkuchen. Genauer gesagt Zitronenkuchen-Fingerfood. Ich liebe kleines Naschwerk. Der Nachteil ist allerdings, dass man meistens (zumindest ich) so lange nicht mehr aufhört, bis tatsächlich alles verputzt ist. Sagt später also nicht, ich hätte euch nicht gewarnt. 






Zitronen - Rosmarin - Gugl 

(für 20 Mini-Gugl*) 


30 ml Öl 
1 kleines Ei
130 g Mehl 
1/2 TL Backpulver 
Saft einer halben Zitrone 
etwas Bio-Zitronenschalenabrieb 
100 ml Orangensaft 
50 g Zucker 
etwas Vanillemark 
ein großer Zweig frischer Rosmarin
etwas Puderzucker 


Sonntag, 6. Juli 2014

Very last minute - Erdbeerkuchen

Ihr Lieben, nachdem mich verschiedene private "Projekte" in letzter Zeit vom Bloggen abgehalten haben, melde ich mich heute zurück. Ich war in den vergangenen Wochen aber nicht untätig, sondern habe es schlichtweg nicht geschafft, alles zu verbloggen, was bei mir auf die Kuchentafel gewandert ist. Es liegt sozusagen nur noch der schriftliche Teil vor mir, auch wenn ich mir die letzten Wochen öfter mal eine Blog-Sekretärin gewünscht habe. Eine nette Dame, die mich sofort versteht, wenn ich nicht die richtigen Worte finde und die - während ich backend in der Küche stehe - alle Rezepte sofort auf den Blog überträgt. Gibt es sowas? Wenn ja- bitte bei mir melden ;) 

Kommen wir aber zum eigentlichen Star des Tages. Ein Erdbeerkuchen, wie ich ihn so noch nicht gesehen habe. Denn die Erdbeeren verschwinden heimlich, still und leise im Teig. Ich weiß, mit einem Erdbeerkuchen-Rezept bin ich seeehr spät dran, aber immerhin habe ich dieses leckere Stückchen schon vor knapp zwei Monaten vor meiner Linse begrüßen dürfen. Wir standen sozusagen im zu-viele-Kuchen-und-zu-wenig-Zeit-zum-verbloggen-Stau. 






Jetzt will ich auch nicht noch länger rumquatschen, ab gehts!


Versunkener Erdbeerkuchen 

für 12 Stücke (Springform 26 cm) 




750 g - 1000 g Erdbeeren 
etwas Margarine  + optional etwas gemahlene Nüsse
200 g weiche Butter 
200 g Mehl 
200 g Zucker 
etwas Vanillemark 
Salz 
4 Eier
100 g Speisestärke 
3 gestrichene TL Backpulver 
optional: Mandelstifte, Pinienkerne oder anderes Knuspermaterial