Mittwoch, 21. Dezember 2016

Zum Fest der Liebe
Gugelhupf mit Marzipan & Glühweinglasur







Wir schreiben den 21.12.2016 und ich würde sagen, der Countdown läuft. Überall wunderschön romantische Lichter, der Stress steigt an, die Vorbereitungen laufen und so manche von uns überlegen noch, was an Weihnachten aufgetischt wird. Das ist das, was ich an Weihnachten zu schätzen gelernt hab. Zeit mit den Menschen zu verbringen, die einem wichtig sind. Zusammen sitzen, was leckeres essen und wundervolle Stunden miteinander zu teilen. Geschenke? Nebensache. Es ist immer schön, wenn man jemandem eine Freude bereiten und die Freude auch spüren kann. Aber das ist nicht das, worum es mir persönlich geht. Das Fest der Liebe, das beschreibt es irgendwie ganz gut. Diese Liebe blüht in mir auf, wenn ich so einen wundervollen Tag wie den Heilig Abend erlebe. Irgendwie entsteht dann der Wunsch, dass diese gemeinsame, entspannte, glückselige Zeit Alltag wäre....


Bei uns zu Hause ist der 24.12. das Highlight. Der Christbaum ist meistens schon 1-2 Tage zuvor geschmückt, man schläft ein bisschen länger als sonst und freut sich auf den ganzen Tag. Nachmittags wird mit Kaffee & Kuchen das große Fest eingeläutet, danach wird zusammen gekocht und anschließend noch viel mehr genossen. Ein schön gedeckter Tisch und rundherum die Liebsten - was gibt es schöneres?

Damit der Weihnachtskaffee aber nicht "nur" von den Plätzchen beherrscht wird, habe ich mir noch was anderes ausgedacht. Ob ich den Kuchen tatsächlich zu Heilig Abend servieren werde - ich weiß es noch gar nicht. Meine Gedanken waren so versunken in das Menü für den Abend, dass es so weit noch gar nicht gereicht hat. Trotz allem habe ich ihn euch mitgebracht, einen Gugelhupf mit Marzipan & Glühweinglasur. Ich sags euch - das ist vielleicht mal ein Geschmack. Glühweinglasur, der absolute Oberkracher. Wahrscheinlich war das jetzt der längste Vorspann des Jahres, deswegen geht's auch gleich los :)




Gugelhupf mit Marzipan & Glühweinglasur
für eine Gugelhupf-Form

200 g Marzipan (bestenfalls leicht gefroren)
1 Prise Muskat
130 ml Sonnenblumenöl
250 g Zucker
5 Eier
250 g Mehl
100 ml Milch + 1-2 Tropfen Essig (oder ganz einfach Buttermilch)
1 P. Backpulver
1 P. Vanillezucker



180 - 200 g Puderzucker 
etwas Glühwein (kalt) 
ca. 35 g Mandelblättchen








Freitag, 16. Dezember 2016

Neue Lieblinge
Nougat-Mandel-Bällchen

Der Moment, wenn man in etwas hineinbeißt und es sozusagen Liebe auf den ersten Happen ist. So wars bei mir und diesen kleinen Bällchen. Mal wieder wollte ich noch was neues für die Weihnachtszeit backen. Irgendwie ist es jedes Jahr so, dass noch was her muss, was es vorher noch nie gegeben hat. Und jedes Jahr gibt es mindestens ein Rezept, das man mit absolut ruhigem Gewissen das ganze Jahr backen und essen kann, ohne dass jemand superklug die Augenbraue hochzieht und meint, das wär nur was für Weihnachten. So ists nämlich hier. Nougat-Mandel - Creme kann man aufs Brot schmieren, man kanns aber auch in die Kekse mischen. Ultra schnell gebacken, geht sogar heimlich, wenn der Besuch schon ein paar Meter weiter sitzt und man eigentlich nix zum Kaffee da hat. Und das Argument, dass man grade erst was in den Ofen schiebt, damit man noch was w a r m e s zum Kaffee genießen kann, lässt eh jeden dahinschmelzen. Also nix wie ran an die Kugeln - auch als last Minute Idee auf dem Plätzchenteller noch absolut machbar :)







Nougat - Mandel - Bällchen

für ca. 80 Stück


360 g Nougat - Mandel - Creme (z.B. von BelMandel, gibt's im gut sortierten Supermarkt)
2 Eier
300 g Mehl
1 TL Backpulver
etwas Puderzucker zum Bestäuben

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Spitzbuben die zweite

Jeder wird mal erwachsen. So auch meine Spitzbuben. Was ich sonst immer mit fruchtigem Likör beschwipst und mit einer Kirsch-Marzipan - Konfitüre gefüllt habe, hat dieses Jahr mal was anderes abbekommen. Das aus einem einfachen Grund. Letzten Winter hab ich aus einem Berg von Orangen Gelee eingekocht. Absolut genial, kann ich nur weiterempfehlen. Von bitterer Orangenmarmelade bin ich wirklich kein Fan. Aber süß stoß ich das Zeug nicht von der Tischkante. Deswegen musste diesen Winter unbedingt das Gelee in die Plätzchen. Aber mit Kirschwasser oder was ähnlichem wollte ich nicht kombinieren. Also hab ich mir den Whisky geschnappt, Whisky mit Orange fand ich eine ganz gute Kombi. Tatsächlich schmeckt es auch, mal was anderes als sonst. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt ;)







Spitzbuben mit Whisky & Orangengelee

für ca. 30 Stück:

150 g Butter
50 g  Puderzucker & ein wenig zum Bestäuben
1 P. Vanillezucker
1 Ei
1 TL Whisky
150 g gemahlene Haselnüsse
150 g Mehl
1 TL ungesüßtes Kakaopulver
etwas Zimt- und Nelkenpulver
150 - 200 g Orangengelee oder nach Wunsch Orangenmarmelade



Mittwoch, 7. Dezember 2016

Für kalte oder warme Tage
Nutella - Cheesecake ohne backen



Nach der wohl längsten Pause in meiner persönlichen Back-Geschichte melde ich mich zurück. Nach einem supertollen Sommer, vielen Ausflügen, Renovierungen & Co. ist es mal wieder allerhöchste Zeit geworden, ein bisschen in die Tasten zu hauen und euch ein bisschen euren Tag zu versüßen. Vielleicht sind manche schon im Weihnachtsstress, manche sind es vielleicht auch noch nicht, ich geh die ganze Sache mal wieder entspannt an. Die Lebkuchenindustrie freut sich dieses Jahr über meine Käufe, ich hab nämlich noch nicht ein einziges Plätzchen gebacken. Fest eingeplant für Freitag. Falls ihr jetzt denkt, dass ich doch trotzdem den Ofen angeworfen hab und was gebacken hab, muss ich euch schon wieder enttäuschen ;) Gebacken schon irgendwie, aber ohne Ofen. Ein Kühlschrank-Kuchen ists geworden. Aber wenn Weihnachten wieder so schön tropisch wird wie im letzten Jahr, dann wäre so ein eisgekühlter Nutella-Cheesecake an Heilig Abend vielleicht doch noch ein Volltreffer :)





Nutella-Cheesecake
(no bake, 18 cm)

160 g chocolate chip Cookies
80 g Butter

500 g Doppelrahm-Frischkäse 
200 g geschlagene Sahne
180 g Nutella
50 g Puderzucker
1 EL Vanillezucker 
1 Päckchen Pulver-Gelatine (entspr. 6 Blatt)



Donnerstag, 26. Mai 2016

Minion Cookies
Karamell & Schoko

Ihr wisst ja, wie das so ist. Jemand hat Geburtstag und wünscht sich nichts. Ja super. Nichts geht irgendwie nicht und manchmal kann das einen ganz schön überfordern. Da hilft es dann, wenn man ein bisschen weiß, was derjenige gerne hat. Wenn man dann nämlich so gar nicht weiter weiß, kann man einfach was backen. Das gute daran ist, dass man gebackenes aufessen kann und das Geschenk auch nicht im schlimmsten Fall in irgendeiner Schublade landet, weil derjenige es gar nicht brauchen kann. Deswegen habe ich jetzt einem Minions-Fan Kekse gebacken. Mit diesen vorgeprägten Keksausstechern geht das auch super easy und ohne jegliche Übung. Die Ausstecher für ein paar Peanuts findet ihr über ebay, einfach Minions Ausstecher suchen ;) Damit die Kekse noch ein bisschen mehr Begeisterung auslösen, habe ich ganz einfach Doppelkekse draus gemacht und mit Dulche di Leche & Schokolade gefüllt. Volltreffer beim Geburtstagskind :) 




Minion Cookies 
(ca. 30 Doppelkekse) 


75 g zimmerwarme Butter
75 g Zucker 
1 Ei 
Vanillemark 
200 g Mehl 

Dulche di Leche (Karamellcreme) 
ca. 100 - 150 g Schokolade nach Wahl 


Donnerstag, 19. Mai 2016

Jubiläum!
2 Jahre Ulmer Bloggerklatsch

Die Zeit vergeht wie im Flug. Wir schreiben heute den 19. Mai 2016 und gestern vor ganz genau zwei Jahren fand der erste Ulmer Bloggerklatsch statt. Ein super schöner Tag mit reichlich Leckereien & einem unvergesslichen Photobooth. Die Bilder sprechen wirklich Bände. Nach kurzer Zeit ging es dann schon voll los mit dem afterwork-Bloggerklatsch, der seit September 2014 jeden Monat statt gefunden hat. Mal in riesiger Runde, mal in winziger. Aber eins haben wir in der ganzen Zeit bemerkt: irgendwie darf unser monatliches Treffen nicht ausfallen, dafür haben wir uns alle schon viel zu sehr ins Herz geschlossen und Ulm hat viel zu viele gute Restaurants ;)

Und weil wir uns alle so schön die Treue gehalten haben war es auch wirklich mal an der Zeit, eine große Wiederholung vom 18.05.2014 anzuzetteln oder auch in einer größeren Runde unseren Bloggerklatsch-Geburtstag zu feiern, unsere heißgeliebten auswärtigen Bloggerfreunde wiederzusehen und neue Sterne am Bloggerhimmel persönlich kennen zu lernen  :)

Ich will nicht lange rumreden, hier kommt ein kleiner Überblick:




Das warmup auf den Wochenmarkt ist für die Foodblogger unter uns sicherlich eine wahre Freude, ist aber auch als kleiner zeitlicher Puffer gedacht, falls zeitlich bei einer Anreise etwas nicht ganz so klappt. Wer möchte, kann also auch erst ab 11 Uhr im PANO - brot&Kaffee aufkreuzen.

Treffpunkt für den Wochenmarkt ist die Ecke beim Hallhuber, Hirschstraße 1, Stadtmitte. Kurz vor dem Bloggertreffen sende ich den auswärtigen noch eine kleine Wegbeschreibung per Mail zu.
Shoppingstart ist im Binenwerk, bei unserer superlieben Bloggerin Bine, die uns dann schon erwarten wird, weil sie fleißig in ihrem Laden steht und deswegen vorher beim Treffen leider nicht dabei sein kann


Falls es Fragen gibt, fragt mich ruhig, ansonsten brauche ich nur noch eine kurze Anmeldung per mail an teigfabrik@live.de mit dem Betreff Bloggerklatsch! Für alle Anmeldungen, die bis zum 09. Juni 2016 bei mir eingehen, werde ich ein Plätzchen im PANO reservieren :)

Der Termin darf natürlich gerne weiterverbreitet werden & an den beiden mintfarbenen Bildchen dürft ihr euch auch gerne bedienen :)

Ich freue mich auf einen tollen Jubiläums-Bloggerklatsch und würde mich freuen, mit vielen von euch im Juni in Ulm am Tisch zu sitzen!

Bis bald!



Samstag, 7. Mai 2016

Kräuterwaffeln mit körnigem Frischkäse

Wie man ja unschwer erkennen kann, bin ich auch ein kleiner Waffel-Fan. Am liebsten belgische Waffeln. Waffeln sind irgendwie so schöne kleine Portionen, die passen ja immer rein. Auch wenn man bei meinem Blog immer denkt, dass ich rund um die Uhr backe, Süßes esse und zwischen unzähligen Torten sitze und mich durchmampfe.... Nein, ich esse auch ganz normal herzhaft wie jeder andere auch ;) Wie wäre es also mal mit herzhaften Waffeln als kleine Vorspeise? Oder auf einem Buffet? Oder beim Grillen, um die Wartezeit zu verkürzen? Dafür darfs dann auch zur Abwechslung mal überhaupt nicht süß sein. Das hab ich mir auch gedacht und mich gleich mal an der kleinen Kräuterauswahl in unserem Garten bedient. Dazu noch ein bisschen körniger Frischkäse & ein Spiegelei. Reicht schon zum glücklich sein :) 





Kräuterwaffeln mit körnigem Frischkäse 
für 4 Stück 

100 g körniger Frischkäse
1 Ei 
7 g Öl 
eine Hand voll frische Petersilie & Schnittlauch 
80 g Mehl
100 ml Mineralwasser
Salz & Pfeffer 

dazu empfehle ich je ein Spiegelei :) 





Donnerstag, 5. Mai 2016

Zitronenkuchen in der
Kokoshülle




Meine Lieblings-Jahreszeit kommt! Es wird wieder wärmer, die Sonne spitzelt durch, man kann sich luftiger anziehen, im Garten sitzen, grillen und so weiter. So bin ich jetzt gerade mit dem Laptop auf der Terrasse, genieße die Sonnenstrahlen & tatsächlich brennt gegenüber von mir der Grill, wo ich mir gleich mein Gemüsepäckchen & das Fleisch holen werde. Und irgendwie verbindet man mit manchen Jahreszeiten ja auch so gewisse Aromen. So gehören Beeren gefühlt & saisonal zu den warmen Monaten, Äpfel sind eher im Herbst in unseren Kuchen und Zitronen & Kokos passen doch perfekt zu sonnigen Zeiten. Deswegen ist es wahrscheinlich auch kein Zufall, dass zur Zeit so viele Lust auf einen erfrischenden Zitronenkuchen haben. Mir gings natürlich genauso. Und so hab ich letzte Woche für den Besuch einer meiner liebsten Freundinnen, Anastasia - von mir liebevoll seit jeher Annalein genannt -, auf ihren Wunsch hin, einen fruchtigen Kuchen zu backen, einen Zitronenkuchen in den Ofen geschoben. Aber wie ich halt so bin, hat irgendwie ein Kick gefehlt. Also bekam der Zitronenkuchen eine dezente Kokoshülle. Annalein hat es geschmeckt, mir auch & alle waren glücklich. So ein Stückchen wäre jetzt auch nochmal was, aber wenn man keine Zitronen im Haus hat, hat man klipp und klar Pech :)






Zitronenkuchen mit Kokoshülle
(für eine Kastenform)

für den Teig:
4 Eier
250 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver 
2 große Zitronen
150 ml Milch
270 g Mehl
150 ml neutrales Öl
20 g Kokosflocken
etwas Margarine

für die Glasur: 
2 EL Kokoschips (gibt es in Bio-Abteilungen im Drogeriemarkt oder im Biomarkt selbst)
150 g Puderzucker
4-6 EL Malibu-Likör (ersatzweise geht auch Zitronensaft, dafür eine weitere Zitrone einplanen)


Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen  (Umluft 160 Grad).

Mittwoch, 20. April 2016

Belgische Waffeln mit Obst

 

Egal wo & ganz egal wann. Waffeln gehen immer. Die Kombination ist auch relativ egal. Waffeln sind Waffeln, da kann man nicht nein sagen. Wieso also nicht schon zum Frühstück? Beste Voraussetzungen für einen guten Tag. Ein warmes Frühstück mit Vitaminen & dem liebsten Getränk dazu. Besser kanns nicht losgehen. Die einen mögen am liebsten flache Waffeln in Herzform, ich mochte immer schon die voluminösere, fluffige Variante lieber. Und man kann alles dazu essen, was das Herz begehrt oder der Kühlschrank hergibt. Nutella, Marmelade, Erdnussbutter, Obst, Fruchtmus. Wir halten es heute mal ganz klassisch & trotzdem superlecker: Waffeln mit frischen Früchten :) 




Belgische Waffeln 
(für 8 Stück) 


3 Eier 

100 g Zucker
200 ml Milch 
Vanillemark 
90 g weiche Butter 
1 TL Backpulver
175 g Mehl 
etwas Puderzucker 

Wie immer backe ich meine Waffeln im Backofen (Backform von Tupperware) und heize dafür schonmal den Ofen auf 220 Grad vor (Ober-/Unterhitze --- bei Umluft auf 200 Grad vorheizen). 

Butter und Zucker miteinander verrühren. Eier unterrühren. Vanillemark & Milch langsam einrühren. Backpulver & Mehl dazu und zu einem geschmeidigen Teig vermischen. That´s it. Backform mit kaltem Wasser ausspülen und den Teig auf die Waffelmulden verteilen. Wer ein Waffeleisen benutzt, bereitet die Waffeln entsprechend der Bedienungsanleitung zu. In der Backform müssen die Waffeln 15 Minuten backen, danach ein paar Minuten auskühlen lassen, aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäuben.

In der Zwischenzeit das Obst vorbereiten und die Waffeln bestenfalls noch warm genießen. Natürlich passt hier auch hevorragend noch ein bisschen Schokosoße dazu ;P 


Rezeptquelle: Tupperware (leicht abgewandelt) 






Unzählige Male hab ich diese Waffeln jetzt schon gebacken und bei jedem Brunch stehen sie mit auf dem Tisch. Es ist immer wieder eine Freude, wenn alle schon "total voll" sind und dann doch nochmal nach einer Waffel greifen... :) Irgendwann werde ich bestimmt mal ein reines Waffelfrühstück machen, ganz ohne Brötchen & co, sondern nur Waffeln und gaaanz vielen Zugaben. 





Kommt noch gut durch die Woche, bis bald! 




Sonntag, 17. April 2016

Von rosaroten Brillen und Backunfällen
Waldbeer-Joghurt-Kuchen



Kennt ihr das, wenn ihr euch über eine neue Errungenschaft so freut, dass ihr sie am liebsten andauernd benutzen wollt? So gehts mir mit dieser Backform. Mir gefällt die Form so wahnsinnig, dass ich völlig im Rührkuchenfieber bin. Deswegen habe ich vor ein paar Wochen einen Gugelhupf mit Waldbeeren & Joghurt gebacken. Aber wenn man eine rosarote Brille trägt kann es schon mal sein, dass man ein bisschen neben der Spur ist. Das habe ich mir auch nachträglich gedacht, als ich den Kuchen probiert habe. Die Mengenverhältnisse haben nicht wirklich gepasst und obwohl ich bekennender Fan von mega-saftigen Kuchen bin, war der Kuchen selbst mir eine Nummer zu feucht. Also hat meine Verliebtheit nichts gebracht, das Rezept konnte ich euch so nicht überlassen. Darum habe ich dieses verregnete Wochenende genutzt, um dem Kuchen eine zweite Chance zu geben. Vor ein paar Minuten habe ich ihn noch einmal meinem Geschmackstest unterzogen und bin jetzt zufrieden. Manchmal muss man den Dingen eben eine zweite Chance geben ;) 






Waldbeer-Joghurt-Gugelhupf 

3 Eier
2 Päckchen Vanillezucker
150 g Zucker
75 ml Sonnenblumenöl
100 ml Milch
etwas Bio-Zitronenschalenabrieb
125 g Naturjoghurt 
150 g gefrorene Waldbeeren 
1 P. Backpulver
260 g Mehl 

Mittwoch, 13. April 2016

Es ist Brot-Zeit
Eiweißbrot selbstgemacht

Die meisten kennen es, viele lieben es und einige kaufen es wegen der (oft vermeintlich) guten Nährwerte. Das Eiweißbrot. Nicht nur die traditionellen Bäckereien, auch viele Ketten und Supermärkte bieten mittlerweile überdurchschnittlich proteinhaltige Brote an. Teilweise zu ganz schön gesalzenen Preisen. Meistens springen einem Worte wie Chia oder Eiweiß sofort ins Auge. Beim Blick auf die Nährwerte kommt dann so manches mal gleich die Ernüchterung noch oben drauf. Manchmal unterscheidet sich der Eiweißgehalt wirklich nur minimal gegenüber anderen Brotsorten. Bei 5 Scheiben eingeschweißtem Eiweißbrot dann auch gleich mal noch 3€ hinblättern... naja, ich weiß nicht. Klar ist ein Brot vom Bäcker unseres Vertrauens diesen Preis allemal wert. Aber was ist, wenn er Urlaub hat, wir am Abend noch ein Scheibchen Brot vertragen würden oder ganz einfach nur verdammt Lust drauf haben, selber ein Brot zu backen und darüber herfallen wollen, solange es noch warm ist. Ja, dann wäre es doch ganz gut, wenn wir auch selber so ein richtig gutes Brot backen könnten, das auch noch zu unseren sportlichen Vorsätzen passt. Gesagt, getan. Ich habe mein allererstes Brot gebacken und musste gleich ein paar Scheiben essen um zu testen, ob es WIRKLICH gut ist ;P Spaß beiseite, das Brot ist brutal saftig, schmeckt superlecker, ist wandelbar (wie wärs mit geraspelten Karotten beim nächsten Mal) und richtig schnell gemacht. 







































 



Eiweißbrot 
(für eine Kastenform) 

250 g zarte Haferflocken 
5 Eier 
450 g Magerquark
50 g Haferkleie 
ein Päckchen Backpulver
30 g Leinsamen 
20 g Sonnenblumenkerne 
etwas Salz 

+ 1 Blatt Backpapier 


Backofen auf 180 Grad vorheizen bei Ober-Unterhitze, auf 160 Grad bei Umluft.

Quark & Eier gut miteinander verrühren. Die restlichen Zutaten in einer extra Schüssel miteinander vermischen. Nach und nach unter die Quarkmischung rühren. Die Backform mit dem Backpapier auskleiden (wer möchte, kann natürlich auch den guten alten Weg mit einfetten usw wählen, aber es wäre schade, dieses Brot mit einem ungesunden Fett  zu kombinieren) und den Teig hineingeben und etwas glattstreichen. Für einen besonderen Crunch kann man die Oberfläche noch mit ein paar zusätzlichen Kernen bestreuen. Jetzt heißt es Geduld beweisen, denn das Brot muss eine Stunde backen. 

Quelle: http://ploetzlichfrei.blogspot.de/2016/01/brotzeit-leicht-gemacht-frei-von-zu.html (minimal abgewandelt) 









































Dienstag, 5. April 2016

Muffins zum Frühstück
mit Bananen & Haferflocken


Manche von euch sind bestimmt schon bei der Arbeit, andere sitzen vielleicht gerade in einer Straßenbahn und die ganz glücklichen unter uns haben vielleicht sogar Urlaub und können ein bisschen länger liegen bleiben. Aber eines könnte uns alle verbinden. Das Frühstück. Jeder hat ja so seine Vorlieben. Unter der Woche gibt es bei mir meistens Quark mit Haferflocken & Obst. Am Wochenende darf es dann schon mal etwas mehr und auch was anderes sein. Süß bleibt es dabei bei mir aber immer. Zu meinem Cappuccino früh morgens passt  aber so ein Stückchen Gebäck schon auch zuuuu gut. Aber ihr wisst ja wie das bei uns Frauen so ist, einerseits darf man uns nichts süßes unter die Nase halten, andererseits denken wir aber auch immer daran, dass wir unsere Gesundheit/Figur nicht zu sehr vernachlässigen sollten. Da hilft also nur eins: wir müssen beides miteinander kombinieren. Deswegen habe ich mich in die Küche gestellt und mich an supergesunden Muffins versucht. Mit dem Ergebnis bin ich voll zufrieden. Schön saftig, schön süß & ohne Zucker, Butter oder sonstige Zutaten, die wir dann doch ganz gerne auch mal meiden. Perfekt für den Start in den Tag oder die kleine Motivation zwischendurch :) 








Frühstücksmuffins 
für 6 Stück 

160 g Quark 
eine sehr reife Banane 
2 Eier 
75 g Haferflocken 
120 ml stilles Wasser 
50 ml Milch 
Zimt 
10 g Leinsamen 
55 g Dinkelvollkornmehl 
1 geh. TL Backpulver 

Freitag, 1. April 2016

Ice cream bread
ein echtes Eis-Brot

Dass ich da nicht früher drauf gekommen bin. Ja manchmal gehts einem so. Ich liebe ja Eis zu bestimmten Kuchen. Zu Brownies, Gugelhupf oder anderen trockenen Kuchen passt doch so eine Kugel Vanilleeis wie die Faust aufs Auge. Sogar überbackenes Eis hab ich schon gegessen. Aber ein ice cream bread? Ist mir bisher nicht untergekommen. Dabei ist es irgendwie doch so logisch, dass es funktioniert. Das Eis hat Geschmack, enthält Fett, eine angenehme Süße, wird im Backofen dann flüssig und übernimmt den Part von unseren flüssigen Zutaten, die wir sonst immer verwenden. Also hab ich nicht lange gefackelt, mir eine Packung Vanilleeis besorgt, ein bisschen im Süßigkeitenvorrat gestöbert und dieses Rezept getestet. Und was soll ich sagen? Es schmeckt. Nicht ganz so süß wie ein Kuchen, aber ist ja schließlich auch eher ein Brot. Dafür super saftig & braucht gar nicht lang im Ofen. Test bestanden :) 







Ice cream bread 
(für eine Kastenform)

500 ml Vanilleeis 
190 g Weizenmehl
1/4 TL Backpulver 

Zugabe nach Wahl, ich habe bunte Crispies & Oreos verwendet  :) 
Schokoladenglasur (optional) 

 


Montag, 14. März 2016

Haferflockenriegel selbstgemacht

Manche Zungen behaupten ja, Spinat macht stark. Da lege ich ein Veto ein. Ich finde ja, dass Haferflocken stark machen. Und sie schmecken eindeutig besser zum Frühstück. Und auch danach. Oder bei einem kleinen Hunger zwischendurch. Oder vor sportlicher Betätigung. Wo wir dem heutigen Thema auch schon näher kommen. Wie ich ja letztens schon angedeutet habe, habe ich meine Ernährung umgestellt. Das Verhältnis gesund/ungesund hat ein bisschen die Plätze getauscht. Und obwohl man es am Anfang selbst nicht glauben möchte, es ist sogar trotzdem alles noch ziemlich lecker. Manchmal könnte man aber dann doch einen Snack vertragen oder hat sein Frühstück morgens zu Hause vergessen. Könnte man sich natürlich auch unterwegs ne Brezel holen, aber in Bezug auf den Fitness-Eifer gibt's dann da doch passenderes. Riegel kaufen könnte man von den großen Fitness-Marken natürlich auch, an Auswahl mangelt es hier ja nicht. Aber wenn man da einen Vorrat anlegen will, schaut man beim zahlen auch schnell mal dumm aus der Wäsche. Also hab ich mir gedacht, dass das ja soooo schwer nicht sein kann. Habe mich an gekauften Riegeln orientiert, ein bisschen herumprobiert und entstanden sind dann diese super leckeren & total wandelbaren Haferflockenriegel. Die Zubereitung ist super einfach und geht ganz schnell, geschätzt ca. 20 Minuten für die Vorbereitung. Davon steht jetzt immer eine kleine Dose in der Arbeit und wenn ich länger unterwegs bin, nehme ich oft auch vorsichtshalber mal einen mit. Meistens backe ich einmal in der Woche Nachschub, aber haltbar sind sie locker auch zwei Wochen. Und das tollste ist, dass wir diese Riegel absolut mit unserem Gewissen vereinbaren können, weil die Zutaten perfekt auf das Training abgestimmt sind und wir also nicht mal schummeln :) 






Haferriegel
für 12 Stück


213 g Traubenzucker in Pulverform (gibt's in jedem Drogeriemarkt)
120 g Wasser
15 g Kokosöl, ersatzweise Margarine

50 g Frühstücksbrei-Basis (ich verwende immer den von Bio Primo, hat tolle Zutaten wie Leinsamen & Amaranth)
35 g Proteinpulver in der Geschmacksrichtung deiner Wahl (so schmecken später auch die Riegel)
220 g zarte Haferflocken
50 g grobe Haferflocken
35 g grob gehackte Walnüsse

optional kann man alles mögliche dazugeben: Chiasamen, getrocknete Früchte, Aromen usw. 





Zuerst muss aus dem Traubenzucker, dem Kokosöl und dem Wasser ein Glukosesirup gekocht werden. Aber keine Panik, das ist sehr viel einfacher als gedacht. Dafür den Traubenzucker, das Wasser & das Kokosöl in einen großen Topf geben und aufkochen. Der Traubenzucker löst sich recht schnell auf, das wird dann eine gelbliche Flüssigkeit. Gelegentlich umrühren, in wenigen Minuten haben sich die drei Zutaten schon komplett miteinander verbunden.

Donnerstag, 10. März 2016

Möhrchen meets Mango



Bald ist Ostern und man glaubt es kaum, aber ich krieg es doch im wahrsten Sinne des Wortes mal gebacken, euch schon rechtzeitig ein Rezept dafür zu präsentieren. Ansonsten geht es hier eher zu wie am Last-Minute oder Flug-verpasst-Schalter, aber es sieht wohl ganz so aus als gelobe ich Besserung :)



Zu verdanken habe ich diese Euphorie wahrscheinlich meiner neuen Backform. Schon lange verliebt und endlich erobert. Jetzt schwebe ich also mindestens auf Gugelhupfwolke 7. Ihr wisst ja wie das ist, wenn man etwas lange bewundert, freut man sich manchmal später umso mehr daran. Natürlich musste die Form gleich getestet werden. Als ich mir darüber dann so meine Gedanken gemacht habe, sind mir die Osterfeiertage im Kalender aufgefallen. Da haben wirs ja auch schon. Was würde besser passen? Ein Kuchen zu Ostern, schnell gemacht und (hey, ich bin echt stolz auf mich) noch locker vor Ostern auf dem Blog. Bäm. Ich sags ja immer, man muss sich an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen. Und damit wir uns jetzt alle freuen, habe ich beim Backen auch noch etwas gewagt. Dieser Kuchen enthält nämlich fast kein Öl, weil ich ihn beinahe komplett durch Saft ersetzt habe. Gibt eine leicht fruchtige, säuerliche Note, macht natürlich einen unglaublich saftigen Kuchen & wir haben das Gefühl, als haben wir uns hier auch noch was gutes getan. Ostern kann also kommen!







Möhrengugelhupf mit Mangosaft
(für eine durchschnittliche Gugelhupfform)

5 Eier
300 ml Mangosaft (auch sehr zu empfehlen:Mango-Maracuja-Orange)
50 ml Sonnenblumenöl
150 g Zucker
200 g geschälte & geraspelte Karotten
1 Päckchen Backpulver
250 g Mehl
etwas Vanillemark
100 g gemahlene Mandeln

Mittwoch, 9. März 2016

Für kalte Tage
Milchreiswaffeln mit heißen Kirschen

Turbulentes Wetter in letzter Zeit, aber das nutzen wir mal wieder für uns. In der einen Ecke schneit es dicke Flocken, die wir uns an Weihnachten so sehnlich wünschen, in der nächsten Ecke keine Spur davon, aber strahlender Sonnenschein. Das müssen wir doch noch irgendwie ausnutzen. Und klar, ich weiß auch schon wie. Im Frühling dick eingepackt auf der Couch liegen mit einer winterlichen Schlemmerei... nicht so der Knaller. Dann doch eher mit was sommerlichem. Also nutzen wir jetzt noch ein letztes Mal die Gunst der Stunde, schmeißen uns auf die Couch, werfen bestenfalls den Kamin an (bei mir wird das wohl eher eine Kaminfeuer-DVD in Dauerschleife) und ziehen uns einen alten Klassiker rein, der ein bisschen neuen Schwung bekommen hat. Milchreiswaffeln mit heißen Kirschen. Einverstanden? ;P






Milchreiswaffeln mit heißen Kirschen 
(für 8 Waffeln)
 
125 g Milchreis (ungegart) 
50 g Zucker 
500 ml Milch 

5 g Margarine
3 Eier 
50 g Mehl
1 TL Backpulver 
 
1 Glas Sauerkirschen 
etwas Zimt 
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver


Montag, 29. Februar 2016

Selbstgemachter Flammkuchen
mit Räucherlachs

Heute gibt's ne schnelle Nummer. Das ist jetzt ein bisschen zweideutig, das habt ihr ganz richtig bemerkt. Schnell in zweierlei Hinsicht. Der Teig ist in weniger als einer Minute zubereitet und wir sprechen hier nicht von einem gekauften Teig. Außerdem gibt es heute nur ganz schnelle Fotos, weil ich mich nicht mehr wirklich zusammen reißen konnte und sofort los essen musste ;)

Ich kann mich nicht erinnern, wie oft ich diesen Flammkuchen schon gebacken habe. Ich liebe ihn. Mein absolutes non-plus-Ultra - Flammkuchen - Rezept und zwar für immer. An einen gekauften Teig würde ich im Traum nicht denken. Bis ich die Packung von dem Fertigteig auf bekommen habe, habe ich den Teig hier schon lange selber zusammen gerührt. Weil ich jetzt seit geraumer Zeit (ja man glaubt es kaum) ziemlich auf meine Ernährung achte und nach Jahren des absoluten Kuchen-, Keks- & Cupcake - Rausches ein bisschen mehr auf die Qualität meiner Mahlzeiten achte, ist dieser Flammkuchen oben drauf auch noch so gesund wie möglich gehalten, was man geschmacklich nicht mal büßen muss. Der klassische Flammkuchen ist aber auch ne Hausnummer, deswegen gebe ich euch noch eine Alternative mit an, für all diejenigen, die meine Begeisterung jetzt nicht unbedingt teilen.

Bevor die Frage aufkommt, ich werde natürlich trotzdem weiterhin backen & ein bisschen Zucker, Schokolade & Weizenmehl rumschleudern, aber eben nicht mehr ganz so häufig (wie man schon bemerkt hat). Ihr wisst ja wie das ist, Versuchungen muss man nachgeben. Und nur am Kuchen riechen ist jetzt nicht so der Knaller, essen ist schließlich Lebensqualität :)




Hausgemachter Flammkuchen mit Räucherlachs


gibt ungefähr ein Backblech

200 g Dinkelvollkornmehl (alternativ 200 g Weizenmehl)
2EL Olivenöl
eine Prise Salz &
125 ml Wasser

180 g Magerquark (alternativ ein Becher Creme Fraiche) 
60 g Räucherlachs (alternativ Speck oder Schinkenwürfel)
eine Stange Lauchzwiebeln

Montag, 22. Februar 2016

Einen Espresso mit Kuchen bitte!

Es gibt mal wieder einen Kuchen. Dazu einen großen Espresso. Aber wahrscheinlich sieht es nicht so aus, wie ihr denkt. Im Gegenteil, es ist auch irgendwie nicht das, wonach es aussieht. Man könnte meinen, das wäre ein stinklangweiliger Schokoladenkuchen, wie man ihn schon x mal irgendwo gesehen und gegessen hat. In Wahrheit ist das aber einer meiner absoluten Lieblings-Schokoladenkuchen. Manchmal kann es sein, dass ich ihn mehrmals die Woche backe. Das gute daran ist dann, dass ihn schon keiner mehr sehen kann - außer ich natürlich ;) Er hat alles was ein guter Kuchen braucht. Die Zubereitung ist super easy, es ist ganz viel Schokolade drin, er ist sehr saftig und zu allem Überfluss ist auch noch Espresso drin. Die Glücksgefühle kommen dann von ganz allein :)





Schoko-Espresso-Kuchen
(für einen Kuchen mit 18 cm Durchmesser)

150 g Mehl
1 gestrichener EL Backpulver
25 g  ungesüßtes Kakaopulver
200 g Butter
140 g Zucker
200 g Zartbitterschokolade
150 ml frisch aufgebrühter Espresso
2 Eier
etwas Puderzucker