Montag, 14. März 2016

Haferflockenriegel selbstgemacht

Manche Zungen behaupten ja, Spinat macht stark. Da lege ich ein Veto ein. Ich finde ja, dass Haferflocken stark machen. Und sie schmecken eindeutig besser zum Frühstück. Und auch danach. Oder bei einem kleinen Hunger zwischendurch. Oder vor sportlicher Betätigung. Wo wir dem heutigen Thema auch schon näher kommen. Wie ich ja letztens schon angedeutet habe, habe ich meine Ernährung umgestellt. Das Verhältnis gesund/ungesund hat ein bisschen die Plätze getauscht. Und obwohl man es am Anfang selbst nicht glauben möchte, es ist sogar trotzdem alles noch ziemlich lecker. Manchmal könnte man aber dann doch einen Snack vertragen oder hat sein Frühstück morgens zu Hause vergessen. Könnte man sich natürlich auch unterwegs ne Brezel holen, aber in Bezug auf den Fitness-Eifer gibt's dann da doch passenderes. Riegel kaufen könnte man von den großen Fitness-Marken natürlich auch, an Auswahl mangelt es hier ja nicht. Aber wenn man da einen Vorrat anlegen will, schaut man beim zahlen auch schnell mal dumm aus der Wäsche. Also hab ich mir gedacht, dass das ja soooo schwer nicht sein kann. Habe mich an gekauften Riegeln orientiert, ein bisschen herumprobiert und entstanden sind dann diese super leckeren & total wandelbaren Haferflockenriegel. Die Zubereitung ist super einfach und geht ganz schnell, geschätzt ca. 20 Minuten für die Vorbereitung. Davon steht jetzt immer eine kleine Dose in der Arbeit und wenn ich länger unterwegs bin, nehme ich oft auch vorsichtshalber mal einen mit. Meistens backe ich einmal in der Woche Nachschub, aber haltbar sind sie locker auch zwei Wochen. Und das tollste ist, dass wir diese Riegel absolut mit unserem Gewissen vereinbaren können, weil die Zutaten perfekt auf das Training abgestimmt sind und wir also nicht mal schummeln :) 






Haferriegel
für 12 Stück


213 g Traubenzucker in Pulverform (gibt's in jedem Drogeriemarkt)
120 g Wasser
15 g Kokosöl, ersatzweise Margarine

50 g Frühstücksbrei-Basis (ich verwende immer den von Bio Primo, hat tolle Zutaten wie Leinsamen & Amaranth)
35 g Proteinpulver in der Geschmacksrichtung deiner Wahl (so schmecken später auch die Riegel)
220 g zarte Haferflocken
50 g grobe Haferflocken
35 g grob gehackte Walnüsse

optional kann man alles mögliche dazugeben: Chiasamen, getrocknete Früchte, Aromen usw. 





Zuerst muss aus dem Traubenzucker, dem Kokosöl und dem Wasser ein Glukosesirup gekocht werden. Aber keine Panik, das ist sehr viel einfacher als gedacht. Dafür den Traubenzucker, das Wasser & das Kokosöl in einen großen Topf geben und aufkochen. Der Traubenzucker löst sich recht schnell auf, das wird dann eine gelbliche Flüssigkeit. Gelegentlich umrühren, in wenigen Minuten haben sich die drei Zutaten schon komplett miteinander verbunden.

Donnerstag, 10. März 2016

Möhrchen meets Mango



Bald ist Ostern und man glaubt es kaum, aber ich krieg es doch im wahrsten Sinne des Wortes mal gebacken, euch schon rechtzeitig ein Rezept dafür zu präsentieren. Ansonsten geht es hier eher zu wie am Last-Minute oder Flug-verpasst-Schalter, aber es sieht wohl ganz so aus als gelobe ich Besserung :)



Zu verdanken habe ich diese Euphorie wahrscheinlich meiner neuen Backform. Schon lange verliebt und endlich erobert. Jetzt schwebe ich also mindestens auf Gugelhupfwolke 7. Ihr wisst ja wie das ist, wenn man etwas lange bewundert, freut man sich manchmal später umso mehr daran. Natürlich musste die Form gleich getestet werden. Als ich mir darüber dann so meine Gedanken gemacht habe, sind mir die Osterfeiertage im Kalender aufgefallen. Da haben wirs ja auch schon. Was würde besser passen? Ein Kuchen zu Ostern, schnell gemacht und (hey, ich bin echt stolz auf mich) noch locker vor Ostern auf dem Blog. Bäm. Ich sags ja immer, man muss sich an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen. Und damit wir uns jetzt alle freuen, habe ich beim Backen auch noch etwas gewagt. Dieser Kuchen enthält nämlich fast kein Öl, weil ich ihn beinahe komplett durch Saft ersetzt habe. Gibt eine leicht fruchtige, säuerliche Note, macht natürlich einen unglaublich saftigen Kuchen & wir haben das Gefühl, als haben wir uns hier auch noch was gutes getan. Ostern kann also kommen!







Möhrengugelhupf mit Mangosaft
(für eine durchschnittliche Gugelhupfform)

5 Eier
300 ml Mangosaft (auch sehr zu empfehlen:Mango-Maracuja-Orange)
50 ml Sonnenblumenöl
150 g Zucker
200 g geschälte & geraspelte Karotten
1 Päckchen Backpulver
250 g Mehl
etwas Vanillemark
100 g gemahlene Mandeln

Mittwoch, 9. März 2016

Für kalte Tage
Milchreiswaffeln mit heißen Kirschen

Turbulentes Wetter in letzter Zeit, aber das nutzen wir mal wieder für uns. In der einen Ecke schneit es dicke Flocken, die wir uns an Weihnachten so sehnlich wünschen, in der nächsten Ecke keine Spur davon, aber strahlender Sonnenschein. Das müssen wir doch noch irgendwie ausnutzen. Und klar, ich weiß auch schon wie. Im Frühling dick eingepackt auf der Couch liegen mit einer winterlichen Schlemmerei... nicht so der Knaller. Dann doch eher mit was sommerlichem. Also nutzen wir jetzt noch ein letztes Mal die Gunst der Stunde, schmeißen uns auf die Couch, werfen bestenfalls den Kamin an (bei mir wird das wohl eher eine Kaminfeuer-DVD in Dauerschleife) und ziehen uns einen alten Klassiker rein, der ein bisschen neuen Schwung bekommen hat. Milchreiswaffeln mit heißen Kirschen. Einverstanden? ;P






Milchreiswaffeln mit heißen Kirschen 
(für 8 Waffeln)
 
125 g Milchreis (ungegart) 
50 g Zucker 
500 ml Milch 

5 g Margarine
3 Eier 
50 g Mehl
1 TL Backpulver 
 
1 Glas Sauerkirschen 
etwas Zimt 
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver