Mittwoch, 20. April 2016

Belgische Waffeln mit Obst

 

Egal wo & ganz egal wann. Waffeln gehen immer. Die Kombination ist auch relativ egal. Waffeln sind Waffeln, da kann man nicht nein sagen. Wieso also nicht schon zum Frühstück? Beste Voraussetzungen für einen guten Tag. Ein warmes Frühstück mit Vitaminen & dem liebsten Getränk dazu. Besser kanns nicht losgehen. Die einen mögen am liebsten flache Waffeln in Herzform, ich mochte immer schon die voluminösere, fluffige Variante lieber. Und man kann alles dazu essen, was das Herz begehrt oder der Kühlschrank hergibt. Nutella, Marmelade, Erdnussbutter, Obst, Fruchtmus. Wir halten es heute mal ganz klassisch & trotzdem superlecker: Waffeln mit frischen Früchten :) 




Belgische Waffeln 
(für 8 Stück) 


3 Eier 

100 g Zucker
200 ml Milch 
Vanillemark 
90 g weiche Butter 
1 TL Backpulver
175 g Mehl 
etwas Puderzucker 

Wie immer backe ich meine Waffeln im Backofen (Backform von Tupperware) und heize dafür schonmal den Ofen auf 220 Grad vor (Ober-/Unterhitze --- bei Umluft auf 200 Grad vorheizen). 

Butter und Zucker miteinander verrühren. Eier unterrühren. Vanillemark & Milch langsam einrühren. Backpulver & Mehl dazu und zu einem geschmeidigen Teig vermischen. That´s it. Backform mit kaltem Wasser ausspülen und den Teig auf die Waffelmulden verteilen. Wer ein Waffeleisen benutzt, bereitet die Waffeln entsprechend der Bedienungsanleitung zu. In der Backform müssen die Waffeln 15 Minuten backen, danach ein paar Minuten auskühlen lassen, aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäuben.

In der Zwischenzeit das Obst vorbereiten und die Waffeln bestenfalls noch warm genießen. Natürlich passt hier auch hevorragend noch ein bisschen Schokosoße dazu ;P 


Rezeptquelle: Tupperware (leicht abgewandelt) 






Unzählige Male hab ich diese Waffeln jetzt schon gebacken und bei jedem Brunch stehen sie mit auf dem Tisch. Es ist immer wieder eine Freude, wenn alle schon "total voll" sind und dann doch nochmal nach einer Waffel greifen... :) Irgendwann werde ich bestimmt mal ein reines Waffelfrühstück machen, ganz ohne Brötchen & co, sondern nur Waffeln und gaaanz vielen Zugaben. 





Kommt noch gut durch die Woche, bis bald! 




Sonntag, 17. April 2016

Von rosaroten Brillen und Backunfällen
Waldbeer-Joghurt-Kuchen



Kennt ihr das, wenn ihr euch über eine neue Errungenschaft so freut, dass ihr sie am liebsten andauernd benutzen wollt? So gehts mir mit dieser Backform. Mir gefällt die Form so wahnsinnig, dass ich völlig im Rührkuchenfieber bin. Deswegen habe ich vor ein paar Wochen einen Gugelhupf mit Waldbeeren & Joghurt gebacken. Aber wenn man eine rosarote Brille trägt kann es schon mal sein, dass man ein bisschen neben der Spur ist. Das habe ich mir auch nachträglich gedacht, als ich den Kuchen probiert habe. Die Mengenverhältnisse haben nicht wirklich gepasst und obwohl ich bekennender Fan von mega-saftigen Kuchen bin, war der Kuchen selbst mir eine Nummer zu feucht. Also hat meine Verliebtheit nichts gebracht, das Rezept konnte ich euch so nicht überlassen. Darum habe ich dieses verregnete Wochenende genutzt, um dem Kuchen eine zweite Chance zu geben. Vor ein paar Minuten habe ich ihn noch einmal meinem Geschmackstest unterzogen und bin jetzt zufrieden. Manchmal muss man den Dingen eben eine zweite Chance geben ;) 






Waldbeer-Joghurt-Gugelhupf 

3 Eier
2 Päckchen Vanillezucker
150 g Zucker
75 ml Sonnenblumenöl
100 ml Milch
etwas Bio-Zitronenschalenabrieb
125 g Naturjoghurt 
150 g gefrorene Waldbeeren 
1 P. Backpulver
260 g Mehl 

Mittwoch, 13. April 2016

Es ist Brot-Zeit
Eiweißbrot selbstgemacht

Die meisten kennen es, viele lieben es und einige kaufen es wegen der (oft vermeintlich) guten Nährwerte. Das Eiweißbrot. Nicht nur die traditionellen Bäckereien, auch viele Ketten und Supermärkte bieten mittlerweile überdurchschnittlich proteinhaltige Brote an. Teilweise zu ganz schön gesalzenen Preisen. Meistens springen einem Worte wie Chia oder Eiweiß sofort ins Auge. Beim Blick auf die Nährwerte kommt dann so manches mal gleich die Ernüchterung noch oben drauf. Manchmal unterscheidet sich der Eiweißgehalt wirklich nur minimal gegenüber anderen Brotsorten. Bei 5 Scheiben eingeschweißtem Eiweißbrot dann auch gleich mal noch 3€ hinblättern... naja, ich weiß nicht. Klar ist ein Brot vom Bäcker unseres Vertrauens diesen Preis allemal wert. Aber was ist, wenn er Urlaub hat, wir am Abend noch ein Scheibchen Brot vertragen würden oder ganz einfach nur verdammt Lust drauf haben, selber ein Brot zu backen und darüber herfallen wollen, solange es noch warm ist. Ja, dann wäre es doch ganz gut, wenn wir auch selber so ein richtig gutes Brot backen könnten, das auch noch zu unseren sportlichen Vorsätzen passt. Gesagt, getan. Ich habe mein allererstes Brot gebacken und musste gleich ein paar Scheiben essen um zu testen, ob es WIRKLICH gut ist ;P Spaß beiseite, das Brot ist brutal saftig, schmeckt superlecker, ist wandelbar (wie wärs mit geraspelten Karotten beim nächsten Mal) und richtig schnell gemacht. 







































 



Eiweißbrot 
(für eine Kastenform) 

250 g zarte Haferflocken 
5 Eier 
450 g Magerquark
50 g Haferkleie 
ein Päckchen Backpulver
30 g Leinsamen 
20 g Sonnenblumenkerne 
etwas Salz 

+ 1 Blatt Backpapier 


Backofen auf 180 Grad vorheizen bei Ober-Unterhitze, auf 160 Grad bei Umluft.

Quark & Eier gut miteinander verrühren. Die restlichen Zutaten in einer extra Schüssel miteinander vermischen. Nach und nach unter die Quarkmischung rühren. Die Backform mit dem Backpapier auskleiden (wer möchte, kann natürlich auch den guten alten Weg mit einfetten usw wählen, aber es wäre schade, dieses Brot mit einem ungesunden Fett  zu kombinieren) und den Teig hineingeben und etwas glattstreichen. Für einen besonderen Crunch kann man die Oberfläche noch mit ein paar zusätzlichen Kernen bestreuen. Jetzt heißt es Geduld beweisen, denn das Brot muss eine Stunde backen. 

Quelle: http://ploetzlichfrei.blogspot.de/2016/01/brotzeit-leicht-gemacht-frei-von-zu.html (minimal abgewandelt) 









































Dienstag, 5. April 2016

Muffins zum Frühstück
mit Bananen & Haferflocken


Manche von euch sind bestimmt schon bei der Arbeit, andere sitzen vielleicht gerade in einer Straßenbahn und die ganz glücklichen unter uns haben vielleicht sogar Urlaub und können ein bisschen länger liegen bleiben. Aber eines könnte uns alle verbinden. Das Frühstück. Jeder hat ja so seine Vorlieben. Unter der Woche gibt es bei mir meistens Quark mit Haferflocken & Obst. Am Wochenende darf es dann schon mal etwas mehr und auch was anderes sein. Süß bleibt es dabei bei mir aber immer. Zu meinem Cappuccino früh morgens passt  aber so ein Stückchen Gebäck schon auch zuuuu gut. Aber ihr wisst ja wie das bei uns Frauen so ist, einerseits darf man uns nichts süßes unter die Nase halten, andererseits denken wir aber auch immer daran, dass wir unsere Gesundheit/Figur nicht zu sehr vernachlässigen sollten. Da hilft also nur eins: wir müssen beides miteinander kombinieren. Deswegen habe ich mich in die Küche gestellt und mich an supergesunden Muffins versucht. Mit dem Ergebnis bin ich voll zufrieden. Schön saftig, schön süß & ohne Zucker, Butter oder sonstige Zutaten, die wir dann doch ganz gerne auch mal meiden. Perfekt für den Start in den Tag oder die kleine Motivation zwischendurch :) 








Frühstücksmuffins 
für 6 Stück 

160 g Quark 
eine sehr reife Banane 
2 Eier 
75 g Haferflocken 
120 ml stilles Wasser 
50 ml Milch 
Zimt 
10 g Leinsamen 
55 g Dinkelvollkornmehl 
1 geh. TL Backpulver 

Freitag, 1. April 2016

Ice cream bread
ein echtes Eis-Brot

Dass ich da nicht früher drauf gekommen bin. Ja manchmal gehts einem so. Ich liebe ja Eis zu bestimmten Kuchen. Zu Brownies, Gugelhupf oder anderen trockenen Kuchen passt doch so eine Kugel Vanilleeis wie die Faust aufs Auge. Sogar überbackenes Eis hab ich schon gegessen. Aber ein ice cream bread? Ist mir bisher nicht untergekommen. Dabei ist es irgendwie doch so logisch, dass es funktioniert. Das Eis hat Geschmack, enthält Fett, eine angenehme Süße, wird im Backofen dann flüssig und übernimmt den Part von unseren flüssigen Zutaten, die wir sonst immer verwenden. Also hab ich nicht lange gefackelt, mir eine Packung Vanilleeis besorgt, ein bisschen im Süßigkeitenvorrat gestöbert und dieses Rezept getestet. Und was soll ich sagen? Es schmeckt. Nicht ganz so süß wie ein Kuchen, aber ist ja schließlich auch eher ein Brot. Dafür super saftig & braucht gar nicht lang im Ofen. Test bestanden :) 







Ice cream bread 
(für eine Kastenform)

500 ml Vanilleeis 
190 g Weizenmehl
1/4 TL Backpulver 

Zugabe nach Wahl, ich habe bunte Crispies & Oreos verwendet  :) 
Schokoladenglasur (optional)