Donnerstag, 5. Mai 2016

Zitronenkuchen in der
Kokoshülle




Meine Lieblings-Jahreszeit kommt! Es wird wieder wärmer, die Sonne spitzelt durch, man kann sich luftiger anziehen, im Garten sitzen, grillen und so weiter. So bin ich jetzt gerade mit dem Laptop auf der Terrasse, genieße die Sonnenstrahlen & tatsächlich brennt gegenüber von mir der Grill, wo ich mir gleich mein Gemüsepäckchen & das Fleisch holen werde. Und irgendwie verbindet man mit manchen Jahreszeiten ja auch so gewisse Aromen. So gehören Beeren gefühlt & saisonal zu den warmen Monaten, Äpfel sind eher im Herbst in unseren Kuchen und Zitronen & Kokos passen doch perfekt zu sonnigen Zeiten. Deswegen ist es wahrscheinlich auch kein Zufall, dass zur Zeit so viele Lust auf einen erfrischenden Zitronenkuchen haben. Mir gings natürlich genauso. Und so hab ich letzte Woche für den Besuch einer meiner liebsten Freundinnen, Anastasia - von mir liebevoll seit jeher Annalein genannt -, auf ihren Wunsch hin, einen fruchtigen Kuchen zu backen, einen Zitronenkuchen in den Ofen geschoben. Aber wie ich halt so bin, hat irgendwie ein Kick gefehlt. Also bekam der Zitronenkuchen eine dezente Kokoshülle. Annalein hat es geschmeckt, mir auch & alle waren glücklich. So ein Stückchen wäre jetzt auch nochmal was, aber wenn man keine Zitronen im Haus hat, hat man klipp und klar Pech :)






Zitronenkuchen mit Kokoshülle
(für eine Kastenform)

für den Teig:
4 Eier
250 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver 
2 große Zitronen
150 ml Milch
270 g Mehl
150 ml neutrales Öl
20 g Kokosflocken
etwas Margarine

für die Glasur: 
2 EL Kokoschips (gibt es in Bio-Abteilungen im Drogeriemarkt oder im Biomarkt selbst)
150 g Puderzucker
4-6 EL Malibu-Likör (ersatzweise geht auch Zitronensaft, dafür eine weitere Zitrone einplanen)


Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen  (Umluft 160 Grad).



Die Zitronen ein bisschen mit Druck auf der Arbeitsfäche hin und her rollen.  So bekommt man mehr Saft heraus. Zwei Zitronen vollständig auspressen. Eier, Vanillezucker und Zucker schaumig schlagen.  Zitronensaft, Milch & Öl dazugeben und unterrühren. Zuletzt Mehl & Backpulver dazugeben und gut einrühren.

Die Backform mit etwas Margarine einfetten und mit den Kokosflocken ausstäuben. Den Überschuss wieder aus der Form herausnehmen und beiseite stellen. Den Teig in die Form geben, mit den übrigen Kokosflocken bestreuen und 60 Minuten backen.

Kuchen gut auskühlen lassen und dann erst aus der Form nehmen.

Die Kokoschips in eine heiße Pfanne geben und UNBEDINGT dabei stehen bleiben. Die Chips sind in sekundenschnelle angebräunt. Dann gleich aus der Pfanne nehmen, damit sie nicht mehr verbrennen können.

Aus dem Malibu und dem Puderzucker machen wir jetzt die Glasur. Ersatzweise kann jetzt nochmal eine Zitrone ausgepresst werden, wenn jemand keinen Malibu-Guss möchte.
Dem Puderzucker nach und nach die Flüssigkeit zugeben und gut verrühren. Seid nicht übermotiviert, sonst wird der Guss zu flüssig (passiert mir j e d e s Mal haha, manche lernens nie!). Dann den Guss schön über dem Kuchen verteilen und die Chips darauf verteilen.  Jetzt nochmal alles ein bisschen in Ruhe lassen, damit die Glasur schön fest werden kann.





Ich hoffe, ihr hattet heute einen schönen Vatertag mit dem ein oder anderen Stückchen Kuchen. Ich werde mir jetzt mein Grillgut schmecken lassen und den Tag noch schön ausklingen lassen. Wenn wieder Zitronen da sind, werde ich bestimmt nocheinmal den Zitronenkuchen backen. Macht auch ein bisschen Frühlingsgefühle, wenn das Wetter mal wieder nicht so mitspielt.









1 Kommentar:

  1. Meine Liebste, es hat hervorragend geschmeckt, saftig, zitronig, wie ich es liebe!! Danke dir für dein Talent, denn dieses beschert mir immer wieder die schönsten Kuchen. Kuss und auf bald, Anastasia, genannt Annalein. Muahhhhhhhh.

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