Dienstag, 11. April 2017

Zu Ostern oder einfach mal so
Herzhafte Cupcakes mit Wachtelei






















Bald ists schon wieder so weit und es ist Ostern. Die Zeit vergeht wie im Flug, wir haben
nicht mehr Winter, sondern schon Frühling. Alles wird wieder erträglicher und so langsam ist es auch mal wieder Zeit für eine Runde Schlemmerei. Was bietet sich da besser an als die Osterfeiertage und das lange Wochenende? Ostern verbinden viele kulinarisch mit Karotten. Eier und Hefegebäck dürfen auch nicht wirklich fehlen. Aber Abwechslung schadet nie. Oder eine Neuauflage. So gibt es bei mir dieses Jahr keinen Karottenkuchen, so sehr meine Naschkätzchen den Karotten-Mango-Gugelhupf letztes Jahr auch gemocht haben. Ich werde mir da noch was anderes einfallen lassen. Dafür steht die Vorspeise. Weil ich Wachteleier einfach zum verlieben finde, mussten sie auf jeden Fall ein Plätzchen finden. Verbunden mit einem herzhaften Begleiter eine brauchbare Vorspeise. Ein bisschen vor mich hin geträumt und schon stand der Plan: herzhafte Cupcakes mit etwas südlichem Flair, Fetakäse, Tomaten, Kräuter, getoppt von einer leicht pikanten Creme und gekrönt von einem Wachtelei. Der Plan war geboren und ich habe ihn umsetzen können. Umso mehr freut es mich, dass ich sie euch heute präsentieren kann :)










 

Mediterrane Cupcakes mit Wachtelei
für 6 Stück




für den Teig:
100 g Cherrytomaten
115 g Fetakäse
1/2 Stange Frühlingszwiebel
75 ml Olivenöl
75 ml Milch
1 Ei
1 TL Backpulver
3 Zweige frische Petersilie, ersatzweise getrocknete Kräuter
185 g Dinkelmehl, ersatzweise Weizenmehl




für das Topping
75 g Doppelrahmfrischkäse
50 g Jalapeno-Frischkäse (z.B. von Lindenhof "Frischkäse mit Jalapeno", sieht aus wie ein Stückchen Torte) oder einen ähnlichen Frischkäse
1 EL flüssige Sahne
6 Wachteleier
ein paar Blättchen Petersilie zur Dekoration







Freitag, 24. März 2017

Chocolate Chip Waffeln mit
Marshmallowfluff & Erdbeeren





Manchmal hat man ja so Bilder im Kopf, wie man sich was vorstellt. So hab ich mir schon eeeeewig einen Waffelsandwich eingebildet, der mit Marshmallowfluff bestrichen ist und von einer Erdbeere gekrönt wird. Wie man auf sowas kommt? Das hat man davon, wenn man manchmal so in Supermärkten rumschlendert und schaut, was es denn so alles ausgefallenes gibt. Da kann man dann bei den Brotaufstrichen schon mal Marshmallowfluff begegnen. Ich hab es vorher nie probiert aber ich muss ganz ehrlich sagen: warum hab ich das erst jetzt probiert? Man, ist das ein geiles Zeug. Schmeckt ein bisschen wie das Innenleben der Schokoküsse und dabei hauen mich die jetzt nicht grade vom Hocker. Das Gläschen ist also in meinem Einkaufskorb gelandet und ich bereue es keine Sekunde, dass ich es nicht selbst gemacht habe (soll anscheinend auch nicht wirklich schwer sein). Aber so hätte ich sehr viel Marshmallowfluff auf einmal essen müssen und jetzt kann ich wann immer mir danach ist ein bisschen davon naschen. Ist ein besserer Plan finde ich. Einziger Nachteil: wers selber macht, kann dann total exotisch experimentieren und z.B. ein Mango-Marshmallowfluff zaubern. Aber wer weiß, vielleicht hole ich das ja eines Tages nach ;)


Jetzt gibts erstmal meinen wahr gewordenen Sandwich-Traum für euch:


Chocolate-Chip-Waffel-Sandwich mit Marshmallowfluff & Erdbeeren
für 8 Sandwiches








Sonntag, 19. März 2017

Frühlingsgefühle
Donuts mit Minze, Limette & Pistazien




Frühlingsgefühle können eigentlich alles Mögliche sein. Viele verbinden es mit einer (neuen) Liebe, aber ich finde, da steckt doch viel mehr dahinter. Die Sonne strahlt, es riecht nach Frühling, man kann endlich die Stiefel wegpacken, die Blümchen fangen an zu blühen und man hat sofort Lust auf was sommerlicheres auf dem Teller oder im Glas. Minze, Limetten, Beeren, ein prickelndes Getränk, Salat, grillen, ein bisschen gemütlich draußen sitzen.... das alles schießt mir in den Kopf, wenn es so langsam in Richtung Frühling geht. Die Tage werden länger, es ist hell wenn man zur Arbeit fährt und sogar noch, wenn man Feierabend macht. Da geht mir echt mein kleines Herz auf. Es ist irgendwie so, als kann nichts passieren, was die Laune trüben kann. Der Frühling macht alles besser. Da passiert es dann schon manchmal, dass ich vor mich hin träume und mir wirklich so einen typischen sommerlichen Geschmack herbei wünsche. Gerade oder vielleicht weil Liebe und Frühlingsgefühle auch durch den Magen gehen. Darum hab ich das letztens gleich mal umgesetzt und was passendes gebacken. Das Ergebnis ist was für absolute Sonnenstunden oder auch für das Gegenteil, wenn man sich das schöne Wetter einfach mal vorgaukeln muss :)


Minze-Donuts mit Limettenguß & Pistazien 
für 12 Stück 



Teig:
100 ml Sonnenblumenöl + ein bisschen zum einfetten
125 ml Mineralwasser
2 Eier
100 g Zucker 
5 Teebeutel (Pfeffer-)Minztee
2 TL Backpulver
210 g Mehl 


Donnerstag, 9. März 2017

Alte Liebe rostet nicht
Oreo - Cupcakes


 

Wie lange ist es her, dass ich Cupcakes gebacken hab? Viel zu lange. Irgendwie neigt man in der heutigen Zeit immer mehr dazu, Zeit zu sparen. Und da kommt es ganz gelegen, den Teig nur in eine große Kuchenform zu kippen, anstatt 12 Muffinförmchen zu befüllen und ihnen später noch ein Cremehäubchen aufzusetzen. Aber mal ehrlich, so ein Cupcake macht schon ein bisschen was her & ist für viele Menschen ein Highlight gegenüber einem Kuchen. Und weil meine Kuchenrubrik so langsam aus allen Nähten platzt und die Cupcake-Rezeptemannschaft irgendwie immer mickriger wirkt, war es allerhöchste Zeit, diesen wunderschönen Törtchen mal wieder ein Plätzchen zu verschaffen. Schon lange wollte ich meine heißgeliebten Oreokekse mit einem Cupcake vereinen und das habe ich dann am vergangenen Wochenende getan :)




 

Oreo-Cupcakes
(12 Stück)

100 g Margarine
150 g Zucker
4 TL Vanillezucker
2 Eier
150 ml Buttermilch (oder Milch mit einem Tropfen Essig)
100 g Zartbitterschokolade
175 g Mehl
3 gestrichene TL Backpulver

200 g Doppelrahmfrischkäse & 2 TL Vanillezucker 
6 Oreo-Kekse
200 g Sahne & 2 TL Vanillezucker
nach Belieben zur Dekoration zwei weitere Oreos




Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Freitag, 17. Februar 2017

Keep it simple
Nutella-Waffeln

Die einfachsten Sachen sind doch manchmal echte Boten von Glücksgefühlen, oder? Gebt mir belgische Waffeln und gebt mir Nutella und ihr könnt euch mich vorstellen wie ich mit den Augen rolle und beides vernasche. Schokoladen-Sauerei nicht ausgeschlossen. Irgendwie immer so, wenn ich auf Nutella treffe. Wenns nur nicht so gut schmecken würde. Also hab ich kurzerhand die beiden miteinander kombiniert. So kann nix mehr daneben gehen und man kann sich überall auf die schokoladigen Waffeln stürzen. Bei so einem gemeinschaftlichen Frühstück in der Arbeit kommt es z.B. ein bisschen blöd rüber, wie wenn man aussieht, als hätte man gerade ein Nutella-Bad genommen :) Aber auch für eine schöne Waffel-Variation an Geburtstagen oder zum Brunch finde ich so fix und fertige Nutella-Waffeln ganz praktisch. Ihr seht schon, egal ob to go oder für was auch immer, so eine Kombi aus guten, altbekannten Naschereien hat ihre Vorteile :) Und was ist schon ein tolles Frühstück ohne Schokolade? ;)







































Nutella - Waffeln
für 8 Stück

70 g Margarine
85 g Zucker
3 Eier
200 ml Milch
ein TL Backpulver
220 g Nutella (hell yeah!)
175 g Mehl










Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Umluft-Bäcker drehen auf 200 Grad.

Nochmal kurz angemerkt: ich verwende Silikon-Backformen für meine Waffeln (gibt es z.B. von Tupperware), ein Waffeleisen bekommt das bestimmt auch hin, wie ihr mit einem Eisen umgehen müsst, wisst ihr dann bestimmt selber.

Margarine & Zucker miteinander verrühren. Eier unterrühren. Nutella dazu und gut unterrühren. Danach die Milch. In der letzten Runde dürfen Mehl & Backpulver rein.

Waffelformen mit kaltem Wasser ausspülen und den Teig gleichmäßig darin verteilen. 15 Minuten backen und danach geduldig noch ein paar Minuten auskühlen lassen. Aber wie sagt man so schön, Vorfreude ist doch die schönste Freude.


Quelle Grundrezept: Tupperware





Wenn ihr jetzt ganz heimlich ein bisschen was von dem Teig probiert habt oder die Schüssel fein säuberlich vom Teig befreit habt, dann wisst ihr was jetzt kommt: NUTELLA HEAVEN HOCH 10 :) In diesem Sinne, habt ein schönes Wochenende











Freitag, 10. Februar 2017

In love with classics
Marmorkuchen deluxe











Wer kennt ihn nicht? Mindestens eine Dame in jeder Familie ist geübte Marmorkuchen-Bäckerin. Zugegeben, es gibt von mal zu mal einen einzigartigen schönen Effekt, wenn man mit der Gabel durch die verschiedenen Teigsorten fährt und so ein Muster in den Teig zaubert. Dabei bleibts heutzutage längst nicht mehr bei der einfachen dunkel/hellen Variante, von ganz bunten Kuchen bis hin zu Matcha-Marmorkuchen gibt es absolut keine Grenzen. Finde ich ja bekanntlich immer gut, wenn man altbewährtes ein bisschen verändert, verbessert oder modernisiert :) Deswegen habe ich das auch mal wieder gemacht. Ich wollte einen Marmorkuchen mit den absolut besten Zutaten, aber doch ganz klassisch. Von Vanillezucker und Kakaopulver hab ich mich deswegen ganz klar abgewendet und dafür echte Zartbitterschokolade und das Mark einer ganzen Vanilleschote in meinen Teig gelassen. Wie man sieht, ist der Schokopart ganz schön dominant und offensichtlich auch schwerer, den der Marmoreffekt hat sich mal einen ganz neuen Weg gesucht. Aber was soll ich dazu noch sagen. Das ist der Weg des einzigartigen. Marmor, Baby ;)




Marmorkuchen deluxe
für eine Kastenform


125 g Zartbitterschokolade
75 g Butter
5 Eier
250 g Zucker
eine Vanilleschote
ein Päckchen Backpulver
250 g Mehl
75 ml Buttermilch (ersatzweise 75 ml  Milch + ein Tropfen Essig)




Backofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Zartbitterschokolade (über dem Wasserbad) schmelzen.

Butter & Zucker gut miteinander verrühren. Eier unterrühren. Vanilleschote komplett auskratzen und das Mark in den Teig geben. Buttermilch dazugeben und unterrühren. Gleiches mit Mehl und Backpulver.

Backform ggf. einfetten und ca. 2/3 des Teiges in die Backform geben. In den restlichen Teig die Schokolade geben und unterrühren. Den dunklen Teig auf den hellen geben und mit einer Gabel 2-3 mal durchfahren, sodass eine Marmorierung entstehen kann.

60 Minuten backen, gut auskühlen und dann aus der Form nehmen.












Ich wünsche euch ein wundervolles, süßes WE!





Samstag, 4. Februar 2017

Eine runde Sache
Blutorangen-Törtchen

Heute gibt's was ganz einfaches für euch. Einfacher geht's echt fast nicht mehr. Aber trotzdem machts ein bisschen was her. Auf dem Bild oben seht ihr einen Blechkuchen. Kein Witz. Gibt ja keine Regeln, wie man so einen Blechkuchen zu schneiden hat. Drum dachte ich mir, dass man so ja ganz schnell kleine Törtchen machen kann. Gesagt, getan. Boden backen, Creme drauf verteilen, Törtchen ausstechen, Orangen zurecht schneiden, drauf legen, fertig. Mal was anderes als ein üblicher Obstkuchen und ich finde, Blutorangen haben sich eindeutig ein Plätzchen im oder auf nem Kuchen verdient, auch wenn jede Blutorange ein bisschen wie russisch Roulette ist (sieht man rot oder sieht man es nicht?) :) 






Blutorangen-Törtchen vom Blech
für ein Backblech


200 g Margarine
200 g Zucker
4 Eier
300 g Mehl
2 TL Backpulver
100 ml Milch + ein Tropfen Essig
eine Prise Salz

200 g geschlagene Sahne
250 g Magerquark
2 Päckchen Vanillezucker

3-4 Blutorangen 




Freitag, 20. Januar 2017

Blueberry - Muffins
für ein kleines Päuschen zwischendurch





Mal wieder ist es Freitag. Das WE naht, aber irgendwie verbinde ich das WE immer mit einer schönen Zeit, ein bisschen mehr Entspannung als unter der Woche und auch einer süßen Schlemmerei. Zugegeben, an anderen Tagen müsste ich eine halbe Nachtschicht einlegen, wenn ich nach der Arbeit & dem üblichen alltäglichen Zeug noch was backen und das Chaos beseitigen müsste. Von den Bildern ganz zu schweigen. Drum fällt meine Backsession meistens aufs WE. Hat auch was mit entspannen zu tun. Erst backen, dann genießen. Einfach ein paar Minuten die Füße hochlegen, dem Alltagsstress entfliehen und nichts tun. Je mehr Stress man unter der Woche hat, desto erholsamer sind solche wertvollen Minuten. Und mal ehrlich, was gibt's besseres als eine Tasse Kaffee & einen Kuchen dazu? Ich liebe es einfach. Wenn dann noch eine Freundin auf einen Plausch vorbei kommt, ist der Moment perfekt. Da soll nochmal einer sagen, Frauen kann man nicht leicht glücklich machen ;)










Blueberry - Muffins
für 12 Stück



250 g Mehl
2 gehäufte TL Backpulver
100 g weiche Butter
150 g Zucker
1 1/2 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
150 ml Buttermilch (ersatzweise 150 ml Milch + ein Tropfen Essig)
200 g Blaubeeren (ich habe tiefgefrorene verwendet, bitte nicht antauen lassen)



Backofen auf 175 Grad vorheizen (Ober-/Unterhitze).


Butter & Zucker gut miteinander verrühren. Eier & Vanillezucker unterrühren. Buttermilch dazu gießen und wieder rühren. Dann dürfen Backpulver und Mehl dazu. Wenn der Teig schön geschmeidig ist, kann er auf die Muffinförmchen verteilt werden. Anschließend drückt ihr in jeden Muffinteig ein paar Beeren hinein. So verteilen sie sich besser, wie wenn wir sie unterheben.


20 Minuten müssen die Muffins in den Ofen und dann könnt ihr euch schon mit der Tasse Kaffee bereit machen.


Auch wenn ich oft Fan von ausgefallenen Rezepten bin und Klassiker bei mir eher selten gebacken werden, finde ich Blueberry-Muffins einfach toll. Super schnell gemacht, lecker & auf jeden Fall ein Päuschen im Alltagsstress wert.





Jetzt werde ich mal ein bisschen überlegen, was ich als nächstes in den Ofen schiebe & wünsche euch ein super tolles, nicht zu kaltes WE mit einem tollen süßen Snack :)












Dienstag, 17. Januar 2017

Winter - Tiramisu mit Chai Latte

Tiramisu. Manche lieben es und manche haben eine Ausrede parat. Die einen rollen genüsslich mit den Augen, die anderen würden lieber schreiend weg rennen. Beides habe ich schon erlebt. Dank meiner besten Freundin weiß ich auch, dass es nichts damit zu tun hat, ob man grundsätzlich Kaffeetrinker ist oder nicht. Espresso ja, Tiramisu nein. Auch jemand mit dem Gegenteil kenne ich. Kaffee - no way, aber Tiramsu - hey, her damit. Wenn man also einen todsicheren Treffer landen will, sollte man entweder wissen, ob die zu beglückenden Personen auch drauf stehen oder eine andere Nachspeise parat haben. Ich persönlich mag Tiramisu ganz gerne, wenn ich nicht grade den Espressoschock meines Lebens bekomme. Da ist bei der Zubereitung ein bisschen Fingerspitzengefühl gefragt, sonst reicht die Koffeeindosis erstmal ne Weile. Und wenn man mal ein bisschen tricksen will - und damit meine ich jetzt nicht irgendwelche Erdbeer-Sahne-Butterkeks - Schichtdesserts, die man dann irgendwie in Erdbeer-Tiramisu umtauft -, kann man den Espresso ja mal gegen etwas jahreszeitgemäßes austauschen. Ich fand die Idee zu Weihnachten wie gerufen und hab einfach mal den Espresso gegen Chai Latte ausgetauscht. Schmeckt schön winterlich & Chai - Fans werden es lieben! 




Chai Latte Tiramisu 
(für 8 Portionen) 


2 Tütchen Aufguß - Chai Latte (gibts in ganz vielen Supermärkten oder Drogerien) 
50 g Puderzucker
2 Eigelb
1 Eiweiß
250 g Mascarpone 
ca. 150 g Löffelbiskuit 
etwas arabisches Kaffeegewürz, alternativ Kakao oder Zimt